1. Embracing Extinction
2. Fed To The Wolves
3. The Carrion Call
4. Heirs To Thievery
5. The Spectator
6. The Illuminaught
7. The Seventh Cavalry
8. Plague Of Objects
9. You Lose
10. Sleeping Giants
11. Day Of The Dead
Ehrlich gesagt, die faden und ansonsten nutzlosen Riffs und Beats, die Misery Index in der Vergangenheit produziert hat, haben mich nie wirklich interessiert. Klar, sie waren eingängig, fast hypnotisch, und die Musik an sich war nie schlecht; es fehlte ihr einfach die Würze, der Biss, den man von einer so brutalen und tiefgründigen Band wie Misery Index erwartet. Und sie erinnerte mich mit ziemlicher Sicherheit zu sehr an Dying Fetus (selbst ohne Jason Netherton). Und das ist nicht gut. Aber jetzt ist Misery Index hier, heute, und hat mir mit dem authentischen Sound von PUREM, VERDAMMTEM METAL eine Ohrfeige verpasst. „Heirs to Thievery“ ist mit Sicherheit die beste Veröffentlichung, die ich seit Langem gehört habe. Sich hinzusetzen und dieses Album komplett anzuhören, muss einen an einen Ort versetzen, der viel finsterer ist als dieser hier. Es war, als würde ich Portal (Aus) zum ersten Mal hören.
Kommen wir zur Sache. Um den Gesang zu bewerten, muss man alle Sänger erwähnen. Aber ich werde es tun; ihr habt; Mark Klöppel, Jason Netherton, Mough Alvarado, John Gallagher, Rich Johnson, Vince Matthews und Erik Rutan als Lead- und/oder Backing-Vocals. Das ist eine ganze Menge Sänger, und sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind verdammt heavy. Genug dazu. Die Gitarren. Ich habe mich nicht so intensiv damit beschäftigt, wie man es sich wünschen würde, aber ich kann sagen, dass Mark Klöppel und Sparky Voyles keine halben Sachen gemacht haben. Ich weiß nicht genau, wer was gespielt hat (z. B. die Soli), aber ich kann euch versichern, dass die Musiker ziemlich gut waren. Die Riffs auf dem Album sind solide, mit gelegentlichen Ausrutschern (hört euch „You Lose“ oder „Embracing Extinction“ an). Insgesamt ähneln die Riffs stark denen von Chimaira oder Black Dahlia Murder, auch wenn ihnen der Groove dieser Bands fehlt. Der Bass ist, wie im modernen Metal üblich, fast nicht vorhanden, aber man spürt ihn trotzdem. Irgendwie.
Adam Jarvis liefert wieder einmal eine makellose Leistung am Schlagzeug ab. Seine Blastbeats sind perfekt getimt und, wenn überhaupt, etwas übertrieben – aber wen kümmert's? Seine Technik ist hervorragend; hört euch zum Beispiel das kurze, soloartige Intro von „Sleeping Giants“ an. Jarvis zeigt eindrucksvoll seine Stärke und beweist, warum er noch in der Band ist und nicht Talley (der aber auch kein Leichtgewicht ist). Brutales Schlagzeugspiel von Jarvis; vor allem mit dieser Doublebass. (Und ich liebe den Sound dieser Snare!) Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass die Botschaft dieses Albums politisch ist und man sie trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denkt darüber nach, wenn ihr die Texte lest. Da das Album so stark auf Politik basiert, habe ich kurz überlegt, es abzubrechen. Zum Glück habe ich es nicht getan. Dieses Album ist im wahrsten Sinne des Wortes episch. Es ist ein richtig gutes, solides, verdammt schweres Stück Death Metal vom Feinsten. Mein Tipp: Hört es euch komplett am Stück an – ihr werdet nicht enttäuscht sein. (METAL ARCHIVES)
Kommen wir zur Sache. Um den Gesang zu bewerten, muss man alle Sänger erwähnen. Aber ich werde es tun; ihr habt; Mark Klöppel, Jason Netherton, Mough Alvarado, John Gallagher, Rich Johnson, Vince Matthews und Erik Rutan als Lead- und/oder Backing-Vocals. Das ist eine ganze Menge Sänger, und sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind verdammt heavy. Genug dazu. Die Gitarren. Ich habe mich nicht so intensiv damit beschäftigt, wie man es sich wünschen würde, aber ich kann sagen, dass Mark Klöppel und Sparky Voyles keine halben Sachen gemacht haben. Ich weiß nicht genau, wer was gespielt hat (z. B. die Soli), aber ich kann euch versichern, dass die Musiker ziemlich gut waren. Die Riffs auf dem Album sind solide, mit gelegentlichen Ausrutschern (hört euch „You Lose“ oder „Embracing Extinction“ an). Insgesamt ähneln die Riffs stark denen von Chimaira oder Black Dahlia Murder, auch wenn ihnen der Groove dieser Bands fehlt. Der Bass ist, wie im modernen Metal üblich, fast nicht vorhanden, aber man spürt ihn trotzdem. Irgendwie.
Adam Jarvis liefert wieder einmal eine makellose Leistung am Schlagzeug ab. Seine Blastbeats sind perfekt getimt und, wenn überhaupt, etwas übertrieben – aber wen kümmert's? Seine Technik ist hervorragend; hört euch zum Beispiel das kurze, soloartige Intro von „Sleeping Giants“ an. Jarvis zeigt eindrucksvoll seine Stärke und beweist, warum er noch in der Band ist und nicht Talley (der aber auch kein Leichtgewicht ist). Brutales Schlagzeugspiel von Jarvis; vor allem mit dieser Doublebass. (Und ich liebe den Sound dieser Snare!) Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass die Botschaft dieses Albums politisch ist und man sie trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Denkt darüber nach, wenn ihr die Texte lest. Da das Album so stark auf Politik basiert, habe ich kurz überlegt, es abzubrechen. Zum Glück habe ich es nicht getan. Dieses Album ist im wahrsten Sinne des Wortes episch. Es ist ein richtig gutes, solides, verdammt schweres Stück Death Metal vom Feinsten. Mein Tipp: Hört es euch komplett am Stück an – ihr werdet nicht enttäuscht sein. (METAL ARCHIVES)


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