Release Info: 2010 - Forbidden Realm - Full Length
Songs:
1. Kingdom Of Shadows
2. I Am One, I Am All
3. A Cry To The Fallen...
4. Summon The Cursed
5. The Serpent Of Old
6. Led To The Slaughter
7. Pathway To Demise
8. Obsidian Blade
9. Upon The Altar
10. The Forbidden Realm
Overoth und Rex Shachath stammen aus Nordirland, einem Land mit nur wenigen Bands, die die alten Death-Metal-Variationen repräsentieren. Sie sind Beispiele für Bands, die auf ihre jeweils eigene Art großartige Arbeit leisten. Weltweit werden wir seit einem Jahrzehnt mit Old-School-Death-Metal-Veröffentlichungen überschwemmt, die meist der Standardformel folgen und alle Elemente der ersten Death-Metal-Wellen wieder aufgreifen. Es gab viele großartige Veröffentlichungen, aber natürlich überwiegen die weniger gelungenen (genau wie früher). Umso schöner ist es, hin und wieder ein Album zu hören, das zwar die alte Struktur beibehält, aber durch Einflüsse moderner extremer Musik neu interpretiert wird. „Kingdom of Shadows“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür.
Nach der fantastischen EP „Death Personified“ von 2007 erwartete man vom drei Jahre später erschienenen Debütalbum ebenfalls hohe Qualität. Diese Erwartungen wurden definitiv erfüllt, denn der Stil hat sich grundlegend verändert. Die einzige Änderung in der Besetzung betraf das Schlagzeug: Jay Rogers ersetzte Gary Beattie. Die Drums sind nicht mehr so präsent wie auf „Death Personified“. Auf der EP konzentrierte sich die Band auf einen Stil, der an die Brutal-Metal-Bands der frühen 90er (Malevolent Creation, Broken Hope) und modernere Vertreter dieses Genres (Decapitated, Origin) erinnert. All diese Elemente wurden gekonnt in ein Old-School-Gewand gehüllt, angereichert mit Anklängen an Death Metal, Bolt Thrower und Morbid Angel. Auf dem Album tauchen wir in düsterere, aber weniger brutale Gefilde ein.
Der größte Einfluss für „Kingdom of Shadows“ ist Immolation. Der Gesang erinnert auf den meisten Stücken an Benediction und hat diesen rauen, kantigen Charakter. Das Album legt großen Wert auf Groove. Die Riffs, die diesen Groove erzeugen, sind nicht ausschließlich Death-Metal-Ursprungs. Elemente aus Djent und Industrial sind geschickt in die Songs integriert. Melodic-Black-Metal-Einflüsse im Stil von Dissection und Old Man's Child sind auf dem Album ebenfalls deutlich erkennbar, sowohl in den schnellen als auch in den langsameren Passagen. Die Liebe zur Technik ist auf dem gesamten Album spürbar, besonders auf „Pathway to Demise“. Hier harmoniert der Einsatz ungerader Taktarten hervorragend mit den wuchtigen Riffs und kommt dem Stil ihres Debüts am nächsten.
Das Großartige an diesem Album ist die Vielfalt der musikalischen Einflüsse, die das Gesamtbild nicht negativ beeinflussen und alle Tracks miteinander verbinden. So klingt kein Song, als wäre er von einem anderen Künstler eingespielt worden. Auf „Kingdom of Shadows“ werden alle Regeln gebrochen, und all jene, die über „wahren“ Death Metal streiten, werden von der Intensität der Band in die Schranken gewiesen. Overoth ist eine hochgeschätzte Band der nordirischen Underground-Szene und ein absoluter Live-Kracher. Sie haben sich einen Ehrenplatz in meiner Sammlung moderner Old-School-Death-Metal-Alben neben Blood Red Throne redlich verdient. (METAL ARCHIVES)
Nach der fantastischen EP „Death Personified“ von 2007 erwartete man vom drei Jahre später erschienenen Debütalbum ebenfalls hohe Qualität. Diese Erwartungen wurden definitiv erfüllt, denn der Stil hat sich grundlegend verändert. Die einzige Änderung in der Besetzung betraf das Schlagzeug: Jay Rogers ersetzte Gary Beattie. Die Drums sind nicht mehr so präsent wie auf „Death Personified“. Auf der EP konzentrierte sich die Band auf einen Stil, der an die Brutal-Metal-Bands der frühen 90er (Malevolent Creation, Broken Hope) und modernere Vertreter dieses Genres (Decapitated, Origin) erinnert. All diese Elemente wurden gekonnt in ein Old-School-Gewand gehüllt, angereichert mit Anklängen an Death Metal, Bolt Thrower und Morbid Angel. Auf dem Album tauchen wir in düsterere, aber weniger brutale Gefilde ein.
Der größte Einfluss für „Kingdom of Shadows“ ist Immolation. Der Gesang erinnert auf den meisten Stücken an Benediction und hat diesen rauen, kantigen Charakter. Das Album legt großen Wert auf Groove. Die Riffs, die diesen Groove erzeugen, sind nicht ausschließlich Death-Metal-Ursprungs. Elemente aus Djent und Industrial sind geschickt in die Songs integriert. Melodic-Black-Metal-Einflüsse im Stil von Dissection und Old Man's Child sind auf dem Album ebenfalls deutlich erkennbar, sowohl in den schnellen als auch in den langsameren Passagen. Die Liebe zur Technik ist auf dem gesamten Album spürbar, besonders auf „Pathway to Demise“. Hier harmoniert der Einsatz ungerader Taktarten hervorragend mit den wuchtigen Riffs und kommt dem Stil ihres Debüts am nächsten.
Das Großartige an diesem Album ist die Vielfalt der musikalischen Einflüsse, die das Gesamtbild nicht negativ beeinflussen und alle Tracks miteinander verbinden. So klingt kein Song, als wäre er von einem anderen Künstler eingespielt worden. Auf „Kingdom of Shadows“ werden alle Regeln gebrochen, und all jene, die über „wahren“ Death Metal streiten, werden von der Intensität der Band in die Schranken gewiesen. Overoth ist eine hochgeschätzte Band der nordirischen Underground-Szene und ein absoluter Live-Kracher. Sie haben sich einen Ehrenplatz in meiner Sammlung moderner Old-School-Death-Metal-Alben neben Blood Red Throne redlich verdient. (METAL ARCHIVES)


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