1. Sator Rotas
Die Italiener sind schon fast Urgesteine in unserem südlichem Nachbarland. Seit 1998 und damit fast so lange wie Rhapsody veröffentlicht die Band in regelmässigen Abständen Alben, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mit der Zeit die Truppe etwas aus den Augen verloren habe. Mit der Rückkehr des langjährigen Sängers Michele Luppi (Ex-Whitesnake, Ex-Thaurorod) versucht man nun mit dieser EP ein neues Kapitel in der Bandgeschichte zu schreiben.
Wobei der Begriff EP mal wieder etwas irreführend ist, denn die sieben Songs bringen es immerhin auf 35 Minuten Laufzeit. Drei neue Songs und drei Neueinspielungen gibt es zu hören. Der Sound der Veröffentlichung verbindet auf moderne Weise starke Riffs, virtuose Keyboard-Passagen und den gewohnt emotionalen, melodischen Gesang. Neben dem traditionell treibenden, Titeltrack und dem von den 80ern inspirierten Rocksong „18 (It Feels Like Heaven)“ zeigen die Italiener mit «Andromeda» auch wieder ihre progressivere Seite.
Tja, irgendwie klingen Vision Divine
immer noch (oder wieder) wie auf dem zweiten Album «Send Me An Angel». Das ist
doch eine gute Nachricht für die Nostalgie Fraktion.

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