1. Satanic Chaos Legions
Ach du meine Güte…geht doch bitte mal auf metal-archives.com und schaut euch die Diskografie der Amerikaner an. Schlicht der Wahnsinn, was die Band seit 1987 veröffentlicht hat. Unzählige Live Alben, EP’s, Split, Compilations und zwischendurch immer mal wieder ein komplettes Werk. Gebracht hat das – zumindest für mich – nichts, denn mir war die Truppe gänzlich unbekannt.
Viel verpasst habe ich aber wohl nicht. Das Quartett prügelt sich durch vierzehn Songs, welche kaum die 3 Minuten Marke erreichen. Das Ganze klingt manchmal richtig gut («Satanic Chaos Legion», «Peukharist»), manchmal okay («Jesus Fucking Dies»), aber am Ende des Tages sind da zu viele Songs, die einfach ohne grosse Höhepunkte an einem vorbeirauschen. Die Produktion ist klasse, das Artwork gibt auch etwas her und die Mischung zwischen alles zermalmenden Lava Passagen und flotten Up-Tempo Abrissbirnen macht Laune.
Unter dem Strich bleibt das sechste
Studioalbum eine solide Angelegenheit für Death-Thrasher und Fans der Truppe.
Ich würde aber empfehlen, vorab reinzuhören, bevor man sich das Ding krallt und
es dann im Regal ein Schattendasein fristet.


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