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Sumerlands - Sumerlands



Release Info: 2016 - Relapse - Full Length
Band Info: USA - 2013 - Heavy Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. The Seventh Seal
2. The Guardian
3. Timelash
4. Blind
5. Haunted Forever
6. Spiral Infinite
7. Lost My Mind
8. Sumerlands

Gute Nachrichten für Fans des amerikanischen Heavy Metal! Aus dem großartigen Bundesstaat Pennsylvania kommt Sumerlands, eine Band, die das Talent des Produzenten und Gitarristen Arthur Rizk unter Beweis stellt. Ihm zur Seite stehen Phil Swanson, Sänger von Hour of 13, und drei weitere Größen der US-amerikanischen Underground-Szene. Anstatt abgedroschene Vintage-Metal-Klischees zu wiederholen, zollt ihr selbstbetiteltes Debütalbum den Meistern der 80er Jahre auf subtile Weise Tribut – mit großartigem Songwriting und einer leicht modernisierten Ästhetik.

Um keine Zeit zu verschwenden, hat Sumerlands ein Album mit einer Spielzeit von nur gut 30 Minuten veröffentlicht. Abgesehen vom instrumentalen Outro sind die Songs schlank und schnörkellos. Doch diese vier- bis fünfminütigen Stücke bieten eine große Vielfalt und Intensität. Markante Rhythmus-Riffs treiben im mittleren Tempo voran und erinnern an die frühen Queensrÿche, die späteren Black Sabbath oder Ozzy Osbournes wechselnde Gitarristen in den 80ern. Sie sind mit prägnanten Melodiephrasen verziert, deren Musikalität durch Rizks exzellente Produktion noch verstärkt wird. Hinzu kommt Swansons melancholischer Gesang. Mit seiner kraftvollen Mittellage ergänzt er das brillante Gitarrenspiel mit Würde und Feingefühl.

Die ersten beiden Songs sind die besten. „Seventh Seal“ steuert auf einen grandiosen Höhepunkt zu. Die Schlusssequenz (Solo, dröhnendes Tremolo und klingende Akkordfolge) hat es in sich. „The Guardian“ zeigt, wie geschickt Sumerlands Übergänge gestalten. Schlagzeug und Gitarren wissen genau, wann sie ihre Töne spielen müssen. Dieses hohe handwerkliche Niveau zieht sich durch das gesamte Album. „Timelash“ ist ein weiterer herausragender Midtempo-Song, während „Blind“ und „Spiral Infinite“ die schnellsten Stücke des Albums sind. Letzteres könnte dank seiner übertriebenen Priest-Anklänge sogar einige Fans des Teutonischen Metal begeistern. Die treffend betitelten Songs „Haunted Forever“ und „Lost My Mind“ zeichnen sich durch ruhigere Passagen aus. Sie hinterlassen beim Hörer ein nagendes Gefühl der Verzweiflung, das nur durch die atmosphärischen Klanglandschaften – die geheimnisvollen „Sumerlands“ – des letzten Tracks geheilt werden kann.

Kurzum: Sumerlands haben eines der besten Debütalben des Jahres geschaffen. Diese starke Songsammlung wird Fans des klassischen Metals sicherlich begeistern. Anhänger neuerer Metal-Stile werden die introspektiven Texte und die insgesamt ausgefeilten Arrangements zu schätzen wissen. Und mal ehrlich: Wer kann schon diesem genialen Cover widerstehen? Ein voller Erfolg! (METAL ARCHIVES)

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