Alphabet

Crusade Of Bards - Tales Of Distant Worlds



Release Info: 2026 - No Cut - Full Length
Band Info: Spanien - 2015
- Symphonic Metal
Bewertung: 7,0


Songs

1. Dea Tactica
2. The Silent Goddess
3. Sorginak
4. The Great Unknown
5. Curator's Lair
6. Her Scarlet Bouquet
7. November's Ode
8. Petroglyph
9. Alba Livida
10. Laniakea
11. An Ocean Between Us Part IV - Waterdeep
12. Ten Steps To The Gallows

Mit dem dritten Album beschliessen die Spanier ihre ‘Tales’ – Trilogie. Den Vorgänger fand ich wirklich gelungen, denn der liebliche Gesang von Eleanor und die Growls von Eduardo ergänzten sich prima. Auch die Eingängigkeit fand ich damals auf einem guten Niveau. Am Stil hat sich nichts geändert, denn noch immer erinnert die Musik an artverwandte Bands wie Leaves’ Eyes oder Visions Of Atlantis. 

Was ich hier aber vermisse, ist die Leichtigkeit des Vorgängers. Das klingt alles prima produziert, auf hohem Niveau eingespielt, mit grossem Bombast angereichert und obwohl sich die Band Mühe gibt, für Abwechslung zu sorgen – zum Beispiel mit dem interessant aufgebauten «November’s Ode» - fehlt einfach das I-Pünktchen. Im Prinzip leiden Crusade of Bards etwas am Nightwish-Syndrom. Dessen beide letzten Alben lassen die früheren, unvergleichlichen Hymnen völlig vermissen, dafür versuchte sich die Bands in immer komplexeren, orchestral aufgeblasenen Arrangements.   

So plätschert das Album auch beim dritten, vierten Durchgang relativ emotionslos an einem vorbei, ohne das etwas hängen bleibt. Das dritte Werk hat leider eher das Potential um im heimischen Regal zu verstauben, als ein künftiger Klassiker des Genres zu werden.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts