1. Härter Als Der Rest
Härter als der Rest ist genau das, was man von den Hamburger Urgesteinen erwartet: ein schnörkelloses, ehrliches Heavy-Metal- und Hard-Rock-Brett ohne unnötigen Schnickschnack. Die Kneipenterroristen bleiben ihrer Linie treu und liefern eine Scheibe ab, die wie gemacht ist für verrauchte Kneipen, laute Festivalbühnen und lange Nächte mit Freunden. Musikalisch bewegt sich das Album in der gewohnten Schnittmenge aus klassischem Deutschrock, hartem Heavy Metal und einer ordentlichen Prise Punk-Attitüde. Die Riffs treffen präzise auf den Punkt, das Schlagzeug treibt unerbittlich nach vorne, und der raue, charakteristische Gesang verleiht den Tracks die nötige Kante. Im Vergleich zu früheren Werken wirkt die Produktion druckvoller und moderner, ohne dabei den dreckigen Charme der Band einzubüßen. Inhaltlich dreht sich alles um die Kernkompetenzen der Band: Durchhaltevermögen, Freundschaft, das Leben auf der Straße und die unerschütterliche Liebe zur lauten Musik.Songs wie der Titelsong Härter als der Rest fungieren als Hymnen für all jene, sich vom Alltag nicht unterkriegen lassen. Die Refrains sind extrem eingängig konzipiert und schreien geradezu danach, von einer feiernden Menge mitgegröhlt zu werden. Die Kneipenterroristen erfinden das Rad auf Härter als der Rest nicht neu – aber das wollen und müssen sie auch gar nicht. Das Album liefert exakt die Dosis kompromisslosen Rock, die Fans der Band und Liebhaber von bodenständigem deutschen Heavy Metal schätzen. Ein ehrliches, kraftvolles Album für jeden, der es laut und direkt mag.


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