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No Sweat - No Sweat



Release Info: 1990 - London Rec. - Full Length
Band Info: Irland - 1989 - Hard Rock
Bewertung: 6 


Songs:

1. Heart And Soul
2. Shake
3. Stay
4. On The Edge
5. Waters Flow
6. Tear Down The Walls
7. Generation
8. Lean On Me
9. Stranger
10. Mover

Das selbstbetitelte Debütalbum der irischen Hard-Rock-Band No Sweat aus dem Jahr 1990 gehört zu den unentdeckten Perlen des späten 80er- und frühen 90er-Jahre-AOR (Adult Oriented Rock). Obwohl die Band im irischen Heimatland mit der Single Heart and Soul Platz 1 der Charts belegte und von Legenden wie Joe Elliott (Def Leppard) gefördert wurde, blieb der große internationale Durchbruch aus. Ein Blick auf das Album zeigt, dass das musikalisch keineswegs gerechtfertigt war.

Klanglich bewegt sich das Album in der obersten Liga des US-geprägten Arena-Rock. Verantwortlich dafür war Star-Produzent Keith Olsen (u. a. Whitesnake, Scorpions). Der Sound ist extrem poliert, druckvoll und dynamisch. Knackige Gitarrenriffs, vielschichtige Keyboard-Teppiche und glasklar produzierte Drums prägen das Klangbild. Vokalist Paul Quinn glänzt mit einer rauen, kraftvollen und hochmelodischen Stimme, die stark an Steve Overland (FM) oder Lou Gramm (Foreigner) erinnert.

  • Heart and Soul: Der Opener und größte Hit der Band. Eine mitreißende AOR-Hymne mit treibendem Rhythmus und einem Refrain, der sich sofort im Ohr festsetzt.

  • Tear Down the Walls & On the Edge: Klassische, energiegeladene Rocker mit treibenden Gitarren, satten Backing Vocals und eingängigen Hooks.

  • Waters Flow: Zeigt die ruhigere, gefühlvollere Seite der Band. Eine stark arrangierte Ballade, bei der Quinns Gesang voll zur Geltung kommt.

No Sweat lieferten 1990 ein handwerklich makelloses, extrem eingängiges Hard-Rock-Album ab. Dass die Scheibe kommerziell unterging, lag vor allem am ungünstigen Timing: Anfang der 90er-Jahre rollte die Grunge-Welle an und fegte den polierten Stadion-Rock beiseite. Für Fans von Bands wie FM, Whitesnake, Def Leppard oder Giant bleibt das Werk jedoch ein absoluter Geheimtipp und ein Lehrstück in Sachen Melodic Rock





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