1. Progenitors
2. Always Have, Always Will
3. Best Of Enemies
4. Rose Of Jericho
5. Heartmath City
6. Creeps
7. Build The Love
8. Man Overboard
9. Riptide
10. Tomorrow Never Comes11. All Bets Are Off
12. Undefeated
Während TNT nur noch ein blasser Schatten ihrer selbst sind und auch Europe ihr früheres Hit-Potenzial inzwischen nur noch recht überschaubar dosieren, erleben TREAT seit ihrer Reunion ihren zweiten Frühling. Auch das neue Werk strotzt nur so vor formidablen Hooklines, die sich bereits beim ersten Hören mit kräftigen Widerhaken im Ohr festsetzen. Egal, ob ´Progenitors´, ´Walls Of Jericho´, ´Heartmath City´, ´Undefeated´ oder mein Fave ´Riptide´ - hier jagt ein Volltreffer den nächsten! Für den ganz großen Erfolg steht Frontmann Robert Ernlund in dieser Pretty-Boy-Szene wohl nur sein zerknittertes Gesicht im Weg - gesanglich glänzt er dagegen auf ganzer Linie. Doch es sind nicht nur die catchy Refrains, die wie eine Eins sitzen. Auch die runden Arrangements sowie die wohldosierten, gelungenen Soli überzeugen. Ferner vertreibt die gitarrenbetonte (respektive keyboarddezente) Instrumentierung in Verbindung mit der druckvollen, bassgewaltigen Produktion jegliches Weichspüler-Klischee (von der obligatorischen Ballade ´Tomorrow Never Comes´ natürlich abgesehen). „Tunguska“ ist nach „Coup De Grace“ und „Ghost Of Graceland“ der nächste Volltreffer, der bei allen Melodic-Rock-Gourmets Gehör verdient! (ROCK HARD 8,5 / 10)


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