1. Hard As A Rock
2. Cover You In Oil
3. The Furor
4. Boogie Man
5. The Honey Roll
6. Burnin' Alive
5. The Honey Roll
6. Burnin' Alive
7. Hail Caesar
8. Love Bomb
9. Caught With Your Pants Down
10. Whiskey On The Rocks
11. Ballbreaker
9. Caught With Your Pants Down
10. Whiskey On The Rocks
11. Ballbreaker
»Das Beste seit 'Back In Black'« hätten AC/DC mit "Ballbreaker", ihrem ersten Studioalbum seit fünf Jahren, eingezimmert. Das zumindest war aus dem AC/DC-Umfeld, das normalerweise nicht für utopische Vorschußlorbeeren bekannt ist, zu vernehmen. Entsprechend hatte ich dieser Scheibe entgegengefiebert - um dann maßlos enttäuscht zu werden. Natürlich sind AC/DC viel zu gut, um ein wirklich schwaches Album zu veröffentlichen - aber der Vergleich mit "Back In Black" oder gar den Klassikern der Bon Scott-Ära ist nicht mal ansatzweise gerechtfertigt. Das liegt weniger am bewußt simpel gehaltenen Songwriting (auch wenn die Young-Brüder immer öfter bei sich selbst klauen), sondern in erster Linie an Brian Johnsons Gesang, der über weite Strecken gequält und kraftlos klingt. Sicher, der Gute ist nicht mehr der Jüngste und peitscht sich hörbar bis an seine Leistungsgrenzen, aber von den Glanztaten aus "Back In Black"- oder "For Those About To Rock"-Zeiten ist er meilenweit entfernt. Besonders die hohen Stimmlagen, in denen er sich ja meist bewegt, lassen zu wünschen übrig und werden von der Musik erdrückt. Am deutlichsten wird das bei 'Hail Caesar', in dessen Mittelteil Brian Johnson (zunächst mit Erfolg) versucht, einen 'Sin City'-artigen Spannungsbogen aufzubauen, um dann im Chorus gnadenlos unterzugehen. Auch wenn AC/DC nach wie vor eines der größten Live-Erlebnisse überhaupt sind und mit 'The Furor', 'Burnin' Alive' oder dem erwähnten 'Hail Caesar' beweisen, daß sie noch immer erstklassige Songs schreiben können, muß man "Ballbreaker" als klare Enttäuschung bezeichnen. Mehr als "Flick Of The Switch"-Niveau war diesmal nicht drin... (ROCK HARD 7 / 10)

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