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Aerosmith - Done With Mirrors



Release Info: 1985 - Geffen - Full Length
Band Info: USA - 1969 - Hard Rock
Bewertung: 7,5


Songs

1. Let The Music Do The Talking
2. My Fist In Your Face
3. Shame On You
4. The Reason A Dog
5. Shela
6. Gypsy Boots
7. She's On Fire
8. The Hop
9. Darkness

Mit "Night in the Ruts" und "Rock in a hard Place" schritt der Niedergang von AEROSMITH unaufhaltsam fort, der Ausstieg von JOE PERRY und BRAD WITHFORD beschleunigte ihn noch. Aber auch die Soloprojekte der beiden waren nicht sonderlich erfolgreich, insofern traf es sich gut, dass AEROSMITH-Manager TIM COLLINS daran arbeitete, alle wieder an einen Tisch zu bekommen. So kam es, dass PERRY und WITHFORD 1984 wieder bei AEROSMITH einstiegen, und STEVEN TYLER sich in eine Drogenklinik einweisen ließ. In dieser Formation gingen sie dann auf eine Reunion-Tour und spielten das Album "Done with Mirrors" ein. Doch der Erfolg wollte sich auch weiterhin nicht wirklich einstellen, zwar war dieses Album erfolgreicher als die Vorgänger, dennoch konnten sie an die großen Erfolge vergangener Tage nicht anknüpfen. Zwar wurden die meisten Songs wieder vom einst erfolgreichen Songwriter-Duo PERRY/TYLER geschrieben, doch ein richtiger Hit kam nicht dabei raus. Die Songs sind den 80ern entsprechend modern, im Prinzip ist es die konsequente Weiterentwicklung von "Rock in a hard Place", hin zu "Permanent Vacation". Mich persönlich haben die Songs nie wirklich umgehauen, sie sind zwar ganz nett, der moderne, etwas poppige Sound, der zu Beginn und Mitte der 80er in den Rock- und Metal-Bereich Einzug gehalten hat, sticht hier sehr deutlich heraus. Man kann AEROSMITH viele vorhalten, aber nicht, dass sie diesen Trend verschlafen hätten, im Gegenteil, sie waren spätestens mit "Permanent Vacation" ein Trendsetter geworden. Wie auch immer, das Album gefällt mir trotzdem nicht sehr, es ist gut, in jedem Fall eine Steigerung zum Vorgänger, dennoch für meinen Geschmack nur durchschnittlich. Den Songs fehlt der Pfiff, größtenteils plätschern sie vor sich hin, da ist kaum etwas, dass mich mit der Zunge schnalzen lassen würde. Ich denke, wenn nicht AEROSMITH auf dem Cover gestanden hätte, das Ding wäre in den Plattenläden verstaubt. Das ist aber nur meine Meinung, so mancher Rezensent hier, ist da offensichtlich ganz anderer Meinung. Die Verkaufszahlen waren leicht verbessert, zwar schaffte es "Done with Mirrors" nur auf Platz 36 der US-Charts, konnte sich aber immerhin 36 Wochen dort halten und wurde mit Gold ausgezeichnet. So war es das zweite Album in Folge, dass nicht den Platin-Status erreichen konnte. Auf der CD-Version ist mit "Darkness" ein Song enthalten, der bei der ursprünglichen LP nicht drauf war - allerdings ist das jetzt nicht unbedingt der Burner. Tja, was soll ich von "Done with Mirrors" empfehlen? Das rockige "The Hop", "Let the Music do the Talking", "My Fist your Face" und "Gypsy Boots" haben mir noch am besten gefallen. Mein Fazit: Wieder in der Formation der ersten Alben vereint, konnten AEROSMITH nicht an die ganz großen Zeiten anknüpfen. Im Vergleich zum Vorgänger, finde ich "Done with Mirrors" wieder etwas verbessert, allerdings haut mich auch dieser Longplayer nicht wirklich um. Man muss es heute als einen Zwischenschritt zu ihrem neuen und modernerem Stil betrachten, den sie mit "Permanent Vacation" dann endgültig gefunden hatten. Für Fans und Sammler sicher interessant, wer die "neueren" Sachen von AEROSMITH bevorzugt, der sollte erstmal reinhören. (AMAZON)






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