1. Jailbait
2. Lightning Strikes
3. Bitch's Brew
4. Bolivian Ragamuffin
5. Cry Me A River
6. Prelude To Joanie
7. Joanie's Butterfly
8. Rock In A Hard Place (Cheshire Cat)
9. Jig Is Up
10. Push Comes To Slave
Drei Jahre nach dem letzten Album, veröffentlichten AEROSMITH ihren siebten Longplayer, "Rock in a hard Place" hatte bei den Fans von vornerein einen sehr schweren Stand, war es doch das erste ohne die beiden "Stammgitarristen" JOE PERRY und BRAD WITHFORD. Das dieses Album floppte, lag definitiv nicht an den beiden Ersatzleuten, denn sowohl JIMMY CRESPO, als auch RICK DUFAY, machen einen tadellosen Job. Das Hauptproblem waren die Songs, die auf mich sehr beliebig wirkten, irgendwie schien der Einfluss von JOE PERRY doch sehr zu fehlen, JIMMY CRESPO hängte sich zwar mächtig rein, aber den Songs fehlt einfach die Klasse. STEVEN TYLER schien einfach der kongeniale Partner zu fehlen, die logische Konsequenz war, dass "Rock in a hard Place" kläglich scheiterte und von den Fans nicht angenommen wurde. Da half es auch nicht, dass Erfolgsproduzent JACK DOUGLAS wieder mitmischte, das Ergebnis konnte einfach nicht überzeugen. Interessant ist vielleicht noch, das als Co-Produzent ein gewisser TONY BONGIOVI mitwirkte, der ein Cousin von JON BON JOVI ist. In den 80ern war der Hard Rock im Begriff sich zu modernisieren, AEROSMITH waren eine der ersten Bands die mit modernen Synthie-Klängen experimentierten und sich auf diesen Trend einließen. "Rock in a hard Place" muss man auch unter diesem Aspekt sehen, "Jailbait", "Prelude to Joanie" oder "Jig it up" waren doch sehr gewöhnungsbedürftig und haben so manchen Fan etwas verschreckt. "Lightning strikes", obwohl eigentlich sehr modern, und der Titelsong "Rock in a hard Place" sind echt coole Nummern, der Rest ist aber eher mau, da kommt nicht allzu viel an. Diese Songs wären dann auch meine Anspieltipps, ansonsten gefällt mir nicht sonderlich viel auf diesem Longplayer, auch bei mir floppt das Ding - heute noch! "Lightning Strikes" würde ich heute als einen Vorgeschmack auf das bezeichnen, was AEROSMITH künftig für Musik machen würden. Mein Fazit: Ohne JOE PERRY und BRAD WITHFORD konnten AEROSMITH erst recht nicht mehr an große Zeiten anknüpfen, "Rock in a hard Place" konnte noch nie bei mir punkten. Bis auf ganz wenige Ausnahmen, sind die Songs allerhöchstens Durchschnitt, viele sogar noch darunter. Hoch anrechnen muss man der Band, dass sie damals schon einen Trend aufgenommen haben, der Mitte der 80er den Hard- und Heavy-Bereich entscheidend geprägt hat. Hilft aber alles nichts, dieses Album gefällt mir nicht, die Songs können bei mir zum Großteil nicht zünden - was soll ich machen? ;-)(AMAZON)

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