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Aerosmith - Draw The Line



Release Info: 1977 - Columbia - Full Length
Band Info: USA - 1969 - Hard Rock
Bewertung: 7


Songs

1. Draw The Line
2. I Wanna Know Why
3. Critical Mass
4. Get It Up
5. Bright Light Fright
6. Kings And Queens
7. The Hand That Feeds
8. Sight For Sore Eyes
9. Milk Cow Blues 

Mit "Draw the Line" beschritten AEROSMITH konsequent den Weg, den sie mit "Rocks" eingeschlagen hatten. Die Songs sind sehr rockig, die traditionellen Bluesnoten sind zwar auch wieder zu hören, aber eben nur noch sehr abgeschwächt. 1977 steckten AEROSMITH ganz tief im Drogensumpf fest, STEVEN TYLER und JOE PERRY nannte man spöttisch "The Toxic Twins", musikalisch war dieser "Niedergang" aber noch nicht hörbar. Zwar sprach JOE PERRY später über diese Zeit, dass sie "der Anfang vom Ende" gewesen sei und AEROSMITH ihre "künstlerischen Fähigkeiten" völlig abhanden gekommen seien. Wie auch immer, mit "Draw the Line" konnten sie nicht an die Erfolge der beiden Vorgänger anknüpfen, weder kommerziell, noch von der Klasse her, kann es mit "Toys in the Attic" und "Rocks" mithalten. Mir persönlich gefällt das Album nicht so sehr, ich finde, dass man hören kann, dass AEROSMITH hier nur noch halbeherzig bei der Sache sind, mir fehlt die Leidenschaft, das hört sich für mich irgendwie lieblos und ein wenig "konfus" an. Für mich fehlt einfach ein wenig das Herz und die Leidenschaft, der Funke will bei den Songs nicht immer so richtig überspringen - das war bei den Vorgängern einfach ganz anders. Ich finde nicht, dass dieses Album einen richtigen Hit hat, mit "Kings and Queens", dem Titelsong "Draw the Line" und "I wanna know why" sind aber dennoch eine Reihe ganz starker Songs dabei. Das wären dann auch meine Anspieltipps, aus einem Album, das viel Schatten, aber auch sehr viel Licht aufzuweisen hat. Letztendlich haben die lichten Momente aber doch überwogen - finde ich. Mein Fazit: Ich persönlich finde, dass man diesem Album anhören kann, dass bei AEROSMITH einiges im Argen lag. Für mich hören sich die Songs sehr oft etwas lieblos und konfus an, im Nachhinein bestätigen Aussagen von JOE PERRY und STEVEN TYLER diesen Eindruck, auch Produzent JACK DOUGLAS äußerte sich später entsprechend. Trotz allem ist "Draw the Line" ein ganz ordentliches Album geworden, es kommt zwar nicht an die beiden Vorgänger ran, ist aber definitiv noch ein Stück weit von Durchschnitt entfernt.(AMAZON)








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