Bewertung: 8
2. Masters Of War
3. The Sound Of Eight Hooves
4. Risen From The Sea
5. As Long As The Raven Flies
6. A Fury Divine
7. Annihilation Of Hammerfest
8. The Fall Through Ginnugagap
9. Releasing Surtur's Fire
10. Eyes Of Horror
WAAAAHNSINN!!! Der totale Oberhammer dieses Monats wurde von ein paar Schweden ins Gebälk gezimmert, deren Name von jetzt an jedem Metaller, der sich bei derben Klängen wohlfühlt, ein Begriff sein wird: AMON AMARTH! Was uns das Quintett hier um die Löffel jagt, lässt sich in Machart und Klasse ein wenig mit dem kürzlich erschienenen Klasse-Album von Vomitory vergleichen und übertrifft dieses teilweise sogar: melodischer Death Metal, wie man ihn leider viel zu selten zu Ohren bekommt, und ein Album, das vom Niveau der Alltime-Klassiker "Storm Of The Light's Bane" (Dissection) oder "...For Victory" (Bolt Thrower) nicht mehr weit entfernt ist! Irgendwo zwischen diesen beiden Götterbands könnte man AMON AMARTH in etwa einordnen: schmissige Melodien, die unter die Haut gehen, und eine gnadenlose Härte, die sich in Killerriffs manifestiert, wie sie nur wenige Kapellen auf Gottes verdammtem Erdboden auf Silikon zu bannen verstehen. AMON AMARTH gehen mit einer Intensität und Brutalität zu Werke, die einem fast schon den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Meister Tägtgren hat auch bei "The Crusher" wieder ganze Arbeit geleistet und dieses Album mit dem nötigen Härtegrad versehen. Die Riffs schießen mit einer unglaublichen Präzision aus den Boxen und werden untermalt von einem Doublebass-Gewitter, dass einem Hören und Sehen vergeht. Alle, die behaupten, dass Durchschnittscombos wie In Flames (die es bislang gerade mal zu einem (!) halbwegs akzeptablen Album gebracht haben und sich seitdem permanent selber kopieren) (Dann kennst du die letzte Platte nicht, liebster Webmaster.... - fa) den Thron des melodischen Death Metal besetzt halten, sollten sich dieses Meisterwerk mal zu Gemüte führen und werden sehen, ähem, hören, wie brutaler Death Metal, kombiniert mit melodischem Riffing, klingen kann! Neun Punkte für "The Crusher", das man schon jetzt als eines DER Highlights des noch jungen Jahres bewerten muss.(ROCK HARD 9 / 10)


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