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Angra - Angels Cry




Release Info: 1993 - Polydor - Full Length
Band Info: Brasilien - 1991 - Power Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Unfinished Allegro
2. Carry On
3. Time
4. Angels Cry
5. Stand Away
6. Never Understand
7. Wuthering Heights
8. Streets Of Tomorrow
9. Evil Warning
10. Lasting Child

Wer Kate Bush covert und zudem noch einen Sänger in den Reihen hat, begibt sich auf dünnes Eis. ANGRA brechen bei dem Track 'Wuthering Heights' jedoch nicht ein, sondern vollführen eine Kür, die sich gewaschen hat. Aber auch die Eigenkompositionen der Band sind völlig geil. In bester Queensryche-meets-Savatage-meets-Dream Theater-Manier setzen die Jungs dem Hörer ein progressives Sahnehäppchen nach dem anderen vor und schaffen es dabei, zwischen gnadenlosen Doublebass-Attacken und klassisch geprägten, fast an Rondo Veneziano erinnernden Streicheinlagen nie ins Frickeln zu geraten. Droht ein Solo das Songgerüst zu zerpflücken, schaffen griffige Riffs sofort neuen Halt und bieten den coolen Gesangsmelodien beste Ausgangspositionen. Da stört es auch nicht wirklich, daß der Mann am Mikro verdächtig nach Ex-Helloween-Sänger Michael Kiske klingt. ANGRA sind nämlich um Längen besser als die Kürbisrocker auf den beiden "Keeper"-Scheiben, weil sie Bombast nicht in Kinderliedern verpacken und ein sicheres Händchen für Gänsehaut-Melodien beweisen.(ROCK HARD 9,5 / 10)





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