2. Nothing To Say
3. Silence And Distance
4. Carolina 4
5. Holy Land
6. The Shaman
7. Make Believe
8. Z.I.T.O.
9. Deep Blue
10. Lullaby For Lucifer
Diese Scheibe läßt sich nur schwerlich beschreiben, denn auf ihr verschmilzt lupenreiner klassischer Power/Speed Metal mit barocken Keyboards und südamerikanischer Folklore. Eine total schwachsinnige Kombination? Keineswegs, denn die Brasilianer ANGRA beherrschen jeden Bestandteil ihrer Mucke perfekt, brillieren mit technischen Kabinettstückchen und wissen außerdem sowohl westeuropäische als auch südamerikanische Vibes zu vermitteln. Schmachtfetzen wie 'Holy Land' oder 'Make Believe' brechen zwar alle Kitsch-Rekorde, aber dafür wartet das zehnminütige 'Carolina IV' mit Tribal-Drums, Bläsern und geilen Chören auf, während 'Nothing To Say' und 'Z.I.T.O.' mit 240 Sachen durch die Boxen bollern und 'The Shaman' den songwriterischen Höhepunkt der Scheibe bildet. Wer Savatage, Helloween, Queen und Dream Theater liebt, dürfte auch mit "Holy Land" glücklich werden. Echte Fans sollten sich allerdings die Japan-Edition (enthält ein 24seitiges Booklet und den Bonustrack 'Queen Of The Night') oder die französische Version (kommt mit drei Bonus-Akustiksongs) zulegen. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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