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Anvil - Pounding The Pavement





Release Info: 2018 - Steamhammer - Full Length
Band Info: Kanada - 1978 - Heavy Metal
Bewertung: 8         


Songs:


1. Bitch In The Box
2. Ego
3. Doing What I Want
4. Smash Your Face
5. Pounding The Pavement
6. Rock That Shit
7. Let It Go
8. Nanook Of The North
9. Black Smoke
10. World Of Tomorrow
11. Warming Up
12. Don't Tell Me

Das letzte ANVIL-Album Anvil Is Anvil belegte im Soundcheck einen nicht gerade rühmlichen 32. Platz, den Rückenwind des sensationellen Dokumentarfilms Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft hat man leider nur selten ausspielen können. Dass sich mit Pounding The Pavement daran etwas ändert, wage ich zu bezweifeln, trotzdem haben ANVIL zusammen mit ihrem deutschen Produzenten erfolgreich an ein paar Stellschrauben gedreht und am Ende ein hörenswertes, typisches Band-Album auf den Weg gebracht. Typisch heißt, die Rock´n´Roll-Roots der Band nicht zu verleugnen und dem eigentümlichen, manchmal grenzwertigen Humor von Steve Lips Kudlow freien Lauf zu lassen. Die meisten Songs sind simpel, kommen aber ohne Umwege mit klaren Refrains und Aussagen auf den Punkt. Überhaupt ist der Sprechgesang diesmal verbessert und wird mit kreativen Chören unterstützt, während Robb Reiner im Hintergrund nach Lust und Laune wirbeln darf - anscheinend hat er gerade den Spaß seines Lebens. Der Opener ´Bitch In The Box´ ist ein Song über Navigationsgeräte, ´Doing What I Want´ ein kleiner Hit mit Rebellen-Attitüde. Bei der Motörhead-Hommage ´Black Smoke´ und ´Ego´ drücken ANVIL gekonnt aufs Tempo, während das Titelstück eher verzweifelt an das Kult-Instrumental ´March Of The Crabs´ erinnert. Auch der vermeintliche Party-Song ´Rock That Shit´ geht halb in die Hose. Die Reime sind nun wirklich zu banal, und was sich Lips beim Bonustrack ´Don´t Tell Me´ gedacht hat, wäre interessant zu wissen, denn hier geht´s um Fake News. Zugegeben, ein bisschen zwiespältig waren ANVIL zuletzt immer. Pounding The Pavement wirkt aber zumindest schlüssiger als viele Alben der letzten zehn Jahre. Jeder Song kommt mit viel Leidenschaft fürs Detail angerockt, und diese Attitüde hält man eisern bis zum Schluss durch. (ROCK HARD 8 /10)



Anvil - Photo



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