1. Ain't Got No Woman
2. Bad Widow
3. Games Of Loneliness
4. Broken Man
5. Too Old To Rock
6. You Are My Destiny
7. Tonight
8. Strong Desire
9. I'm Gonna Make It Someday
10. Rescue Me
Was CACUMEN mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum bereits andeuteten, bestätigten sie mit ihrem Zweitwerk "Bad Widow" sehr eindeutig. Ich fand schon dass sich das Debütalbum sehr nach den SCORPIONS anhörte, bei "Bad Widow" kann man die Ähnlichkeit nun wirklich nicht mehr überhören.
Vor allem Frontmann CLAUS LESSMANN hört sich wie ein Gesangsdouble von KLAUS MEINE an, wer also die Musik der Hannoveraner mag der kommt bei diesem Album voll auf seine Kosten.
Man muss sich nur den rasanten Opener "Ain't got no Woman" anhören, diese Nummer könnte man glatt mit den SCORPIONS verwechseln. Auch sonst orientieren sich CACUMEN hier an ihren berühmten Vorbildern, die 1983 das Maß aller Dinge waren, zumindest was den Hard- und Heavy-Bereich in Deutschland betraf. Mit ihren beiden Alben "Anmal Magnetism" und "Blackout" starteten sie richtig durch, auf dieser Welle versuchten auch CACUMEN mit zu reiten.
War das Debütalbum noch ganz stark im Hard Rock verortet, so kommt "Bad Widow" schon sehr viel stärker im Metal-Gewand daher. Die Songs sind sehr viel härter, was vor allem an den Gitarrenriffs festzumachen ist, die teilweise richtig fett aus den Boxen drücken.
Die sehr gefälligen Melodien und die Ohrwurmrefrains sind weiterhin ein Markenzeichen der Band, man hat diese Merkmale sogar noch weiter perfektioniert und in den Vordergrund gestellt - das ist richtig gut gemacht.
Als Anspieltipps würde ich, neben dem bereits erwähnten "Ain't got no Woman", noch die Powerballade "Games of Loneliness", "Tonight", die knackige Rock'n'Roll-Nummer "I'm gonna make it Someday" und den Titelsong "Bad Widow" empfehlen. Grundsätzlich kann man sich aber das gesamte Album bedenkenlos reinziehen, schwache oder langweilige Songs habe ich nicht gehört. Schade dass dieses Album inzwischen in Vergessenheit geraten ist, ich finde es bärenstark und betrachte es als ein Highlight der deutschen Hard- und Heavy-Szene zu Beginn der 80er. International völlig unbeachtet und im Schatten der SCORPIONS, trotzdem ein richtig gelungenes Album das viel mehr Beachtung verdient hätte.
Mein Fazit: CACUMEN bestätigen mit ihrem zweiten Longplayer das Potential, das sie bereits mit ihrem Debütalbum andeuten. "Black Widow" ist ein authentisches Zeitdokument des deutschen Hard Rock/Metal der frühen 80er, auch wenn CACUMEN damit nicht wirklich den Durchbruch geschafft haben. Trotz allem würde ich es Freunden der Musik aus dieser Zeit wärmstens empfehlen wollen - ich finde es großartig!
Hard Rock, ein bisschen Metal und Rock'n'Roll, CACUMEN waren eine sehr vielseitige Band, das hat sich dann mit BONFIRE auch fortgesetzt. (AMAZON)
Vor allem Frontmann CLAUS LESSMANN hört sich wie ein Gesangsdouble von KLAUS MEINE an, wer also die Musik der Hannoveraner mag der kommt bei diesem Album voll auf seine Kosten.
Man muss sich nur den rasanten Opener "Ain't got no Woman" anhören, diese Nummer könnte man glatt mit den SCORPIONS verwechseln. Auch sonst orientieren sich CACUMEN hier an ihren berühmten Vorbildern, die 1983 das Maß aller Dinge waren, zumindest was den Hard- und Heavy-Bereich in Deutschland betraf. Mit ihren beiden Alben "Anmal Magnetism" und "Blackout" starteten sie richtig durch, auf dieser Welle versuchten auch CACUMEN mit zu reiten.
War das Debütalbum noch ganz stark im Hard Rock verortet, so kommt "Bad Widow" schon sehr viel stärker im Metal-Gewand daher. Die Songs sind sehr viel härter, was vor allem an den Gitarrenriffs festzumachen ist, die teilweise richtig fett aus den Boxen drücken.
Die sehr gefälligen Melodien und die Ohrwurmrefrains sind weiterhin ein Markenzeichen der Band, man hat diese Merkmale sogar noch weiter perfektioniert und in den Vordergrund gestellt - das ist richtig gut gemacht.
Als Anspieltipps würde ich, neben dem bereits erwähnten "Ain't got no Woman", noch die Powerballade "Games of Loneliness", "Tonight", die knackige Rock'n'Roll-Nummer "I'm gonna make it Someday" und den Titelsong "Bad Widow" empfehlen. Grundsätzlich kann man sich aber das gesamte Album bedenkenlos reinziehen, schwache oder langweilige Songs habe ich nicht gehört. Schade dass dieses Album inzwischen in Vergessenheit geraten ist, ich finde es bärenstark und betrachte es als ein Highlight der deutschen Hard- und Heavy-Szene zu Beginn der 80er. International völlig unbeachtet und im Schatten der SCORPIONS, trotzdem ein richtig gelungenes Album das viel mehr Beachtung verdient hätte.
Mein Fazit: CACUMEN bestätigen mit ihrem zweiten Longplayer das Potential, das sie bereits mit ihrem Debütalbum andeuten. "Black Widow" ist ein authentisches Zeitdokument des deutschen Hard Rock/Metal der frühen 80er, auch wenn CACUMEN damit nicht wirklich den Durchbruch geschafft haben. Trotz allem würde ich es Freunden der Musik aus dieser Zeit wärmstens empfehlen wollen - ich finde es großartig!
Hard Rock, ein bisschen Metal und Rock'n'Roll, CACUMEN waren eine sehr vielseitige Band, das hat sich dann mit BONFIRE auch fortgesetzt. (AMAZON)


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