1. Beast Of Man
2. Stigmata
3. Sinister Mephisto
4. Dark Of The Sun
5. Let The Killing Begin
6. Black Earth
7. Tears Of The Dead
8. Vox Stellarum
9. Bridge Of Destiny
Kaum ein Album der vergangenen Monate konnte mit einer derartigen Härte aufwarten wie "Stigmata", der Zweitling von ARCH ENEMY. Diese fünf Schweden schaffen es scheinbar spielend, die Intensität von Slayer mit erstklassigen, zumeist sehr melodischen zweistimmigen Leads und der Brutalität alter Death Metal-Scheiben zu verknüpfen. Ein kurzer Blick aufs Line-up klärt dann auch recht schnell diesen Stilmischmasch: Gitarrist Michael Amott sorgte in der Vergangenheit u.a. bereits bei Carcass für fette Gitarrenpower, sein Bruder Christopher brillierte erst kürzlich mit dem Armageddon-Debüt, und Sänger Johan veredelte mit seinem brutalen Organ bereits die Alben der schwedischen Kult-Deather Furbowl. "Stigmata" ist absolut kompromißlos und setzt musikalisch exakt dort an, wo ARCH ENEMY seinerzeit mit dem nicht weniger beeindruckenden Debüt "Black Earth" endeten. Quasi als Antwort auf ihre immer melodischer agierenden (und dadurch inzwischen völlig identitätslosen) Landsleute treten sie ganz kräftig Arsch und wirken dabei wie ein erfrischender Regenschauer an einem schwül-stickigen Sommertag. Mit Alben wie diesem steht dem wohlverdienten Comeback des Death Metal nichts mehr im Wege! (ROCK HARD 8,5 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen