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Arch Enemy - Burning Bridges




Release Info: 1999 - Century Media - Full Length
Band Info: Schweden - 1996 - Death Metal
Bewertung: 7,5           


Songs:

1. The Immortal
2. Dead Inside
3. Pilgrim
4. Silverwing
5. Demonic Science
6. Seed Of Hate
7. Angelclaw
8. Burning Bridges

Schon mit ihrem '96er-Debüt "Black Earth" konnte man ARCH ENEMY eine eigene Identität bescheinigen. Während nämlich ein Großteil ihrer musizierenden schwedischen Landsleute es noch vorzogen, sich einfach ins Fahrwasser solch melodisch ausgerichteter Death Metal-Acts wie Dark Tranquillity oder In Flames zu begeben, setzten die Mannen um den Ex-Carcass-Gitarristen Michael Amott lieber gleich auf eine Synthese aus Brachialität und erstklassiger Gitarrenarbeit. Und das Konzept schien aufzugehen, denn "Black Earth" ging sage und schreibe 20.000mal über die Ladentische - und das bei einem kleinen schwedischen Underground-Label! Es dürfte deshalb wohl auch kaum jemanden verwundern, daß man weder beim letztjährigen Century Media-Debüt "Stigmata" noch beim mittlerweile dritten Longplayer "Burning Bridges" irgendwelche gravierenden musikalischen Kurskorrekturen vorgenommen hat. Sieht man mal davon ab, daß diesmal die komplette Rhythmus-Sektion ausgewechselt wurde, ist bei ARCH ENEMY eigentlich alles beim alten geblieben. Und das ist auch gut so, denn "Burning Bridges" klingt unglaublich spritzig, knallt ohne Ende und ist in vielerlei Hinsicht noch sehr viel ausgefeilter als die beiden Vorgänger. Die mit einer unglaublich fetten Produktion ausgestatteten acht neuen Songs bestechen einmal mehr durch erstklassiges Songwriting, die fast schon Power Metal-artigen Gitarrenduelle zwischen Michael und seinem Bruder Christopher Amott sowie den stark verbesserten, brutalen Gesang von Johan Lilva. Schade ist eigentlich nur, daß dieser Silberling mit dem extrem heavy ausgefallenen, fast schon doomigen Titelsong bereits nach einer guten halben Stunde zu Ende geht. Nichtsdestotrotz: ARCH ENEMY haben genügend Potential, um Fans aus dem Death- und Heavy Metal-Lager gleichermaßen für sich begeistern zu können und untermauern dies mit "Burning Bridges" aufs Eindrucksvollste! (ROCK HARD 8,5 / 10)





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