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Arch Enemy - Wages Of Sin




Release Info: 2002 - Century Media - Full Length
Band Info: Schweden - 1996 - Death Metal
Bewertung: 8           


Songs:

1. Enemy Within
2. Burning Angel
3. Heart Of Darkness
4. Ravenous
5. Savage Messiah
6. Dead Bury Their Dead
7. Web Of Lies
8. The First Deadly Sins
9. Behind The Smile
10. Snow Bound
11. Shadows And Dust
12. Lament Of A Mortal Soul

Ein Mädel gibt die europäische Antwort auf den amerikanischen Traum: Angela Gossow war im Raum Köln bei den Death Metal-Combos Asmodina und Mistress aktiv, wo sie schon manches Mikro das Fürchten lehrte, bevor sie von der schwedischen Melodic Death-Institution ARCH ENEMY verpflichtet wurde. Auf Wages Of Sin muss sie nun zum ersten Mal ihre Frau stehen und sich gegen einen scheinbar übermächtigen Schatten aus der Vergangenheit durchsetzen: Immerhin ersetzt sie niemand Geringeren als Johan Liiva, der mit ARCH ENEMY-Gitarrist Michael Amott vor dessen Carcass-Tagen schon bei der Ur-Death Metal-Combo Carnage zusammengespielt hatte. Dass sie diese Aufgabe jedoch bravourös gelöst hat, konnte man in Fernost schon längst begutachten, denn in Japan erschien Wages Of Sin bereits vor einigen Monaten. Um die hiesige Veröffentlichung aufzupeppen, erscheint das vierte ARCH ENEMY-Studioalbum als Doppel-CD mit etlichen Bonusstücken, Coverversionen (inklusive einer verdammt lässigen Interpretation von Europes ´Scream Of Anger´) und Videotracks. Diese wurden zwar zum Großteil schon als Extras auf Digipaks oder Japan-Releases verbraten, aber wer würde sich beschweren, wenn er sie als kostenlose Zugabe erhält, denn der Wages Of Sin-Doppeldecker wird zum Preis einer Einzel-CD angeboten. Musikalisch haben ARCH ENEMY auf Wages Of Sin nichts anbrennen lassen: melodischer Death Metal, dessen Hitpotenzial man gar noch etwas erhöht hat und der wie immer mit perfekter Gitarrenarbeit bestückt ist. Es gesellt sich Angelas krasser Gesang hinzu (als einziger Vergleich würde mir das Stimmbandmassaker der ehemalige Acrostichon-Shouterin Corinne van der Brand einfallen), der in puncto Durchschlagskraft den Vocals von Liiva nicht nachsteht und mir sogar besser gefällt - obwohl mich Old School-Freaks für diese Aussage bestimmt steinigen werden. Dennoch: Da wird sich die Konkurrenz anstrengen müssen, wenn sie diese Leistung toppen will!(ROCK HARD 9 / 10)





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