1. Nineteen
2. Curious Intentions
3. Bangin' Time Again
4. Mother Of Love
5. Devil In The Angel
6. Rockin' My Body Out
7. Slow And Beautiful
8. Tyre Kickin' (Ya Makin' Me Nervous)
9. Terminate
10. Nothin' Great About A Heartache
11. We're Gonna Fight
12. I Want Everything
13. Felony
Das ist innovativ: keine All-Men-Band, keine All-Girl-Band, sondern 'ne All-Kid-Band. BAD 4 GOOD heißen die vier Burschen aus den Vereinigten Staaten, die mit ihrem Debütalbum "Refugee" schweres Geschütz uffahren und auf ein geschätztes Durchschnittsalter von immerhin 14 Lenzen verweisen können. "Kids wanna rock" - ein Motto, dem Star-Gitarrist Thomas McRocklin (13 Jahre!!!), der schon im vergangenen Jahr die versammelte Sechssaiten-Gilde auf irgendeiner Musikmesse von der Bühne blies, voll und ganz gerecht wird. Ganz zu schweigen von dem 15jährigen Sänger, der röhrt, als hätte er die Phase vor dem Stimmbruch nie kennengelernt, und der andererseits bei den Balladen 'Slow And Beautiful' bzw. 'Nothin' Great About A Heartache' ein voll ausgeprägtes Trällerorgan präsentiert. Skeptiker werden BAD 4 GOOD den Charakter eines Retortenprojekts anhängen wollen, aber das wird den Qualitäten des Quartetts nun wirklich nicht gerecht. Klar, Steve Vai hat die Band unter seine Fittiche genommen und die Produktion des Albums überwacht, aber ansonsten weisen die Jungs ein gehöriges Maß an Eigenständigkeit auf. Der Opener 'Nineteen' hat sich bereits zum Liebling der amerikanischen Radiostationen gemausert, 'Curious Intentions' ist ein brillanter Melodic-Rocker mit dem Zeug zum Single-Hit, und beim Instrumental 'Tyre Kickin' (Ya Makin' Me Nervous)' beweisen die Youngsters, daß sie ihre Instrumente exzellent im Griff haben. Wem das alles noch nicht Kaufgrund genug ist, der sei darauf verwiesen, daß BAD 4 GOOD live den auf "Refugee" gebotenen Standard locker halten können und im Stile alter Hasen auf der Bühne agieren. (ROCK HARD 8,5 / 10)


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