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Black Sabbath - Heaven And Hell




Release Info: 1980 - Vertigo - Full Length
Band Info: England - 1968 - Heavy Metal
Bewertung: 9

Songs:

1. Neon Nights
2. Children Of The Sea
3. Lady Evil
4. Heaven And Hell
5. Wishing Well
6. Die Young
7. Walk Away
8. Lonely Is The Word

Jeder hat sein absolutes Lieblingsalbum. Bei meiner Freundin ist es Queensryches „Operation: Mindcrime", bei meiner Mutter irgendein Schmachtfetzen von Andrea Bocelli - und bei Zompf und mir eben „Heaven And Hell". Für meinen Geschmack hatten sich BLACK SABBATH durch die Ende der Siebziger vollzogene Trennung von Ozzy Osbourne in jeder Beziehung erheblich gesteigert - als Musiker sowohl als auch in puncto Songwriting (ohne hier die Bedeutung der ersten vier SABBATH-Scheiben schmälern zu wollen). Letzteres ging mit Sicherheit auch auf das Konto des neuen Sängers Ronnie James Dio, der ja zuvor mit Rainbow eindrucksvoll bewiesen hatte, was in ihm steckt.

Schon der brachiale Opener ´Neon Knights´ fegte jeden Gedanken an Ozzy Osbourne hinweg, auch wenn das heute gerne anders dargestellt wird. Fakt ist, dass BLACK SABBATH mit Ozzy zuletzt ziemlich geschwächelt hatten und mit Dio einen erheblichen Popularitätsaufschwung erlebten, der angesichts der überragenden Klasse von „Heaven And Hell" niemanden sonderlich überraschte. Gleiches galt übrigens auch für Ozzy, der mit seinem Solodebüt „Blizzard Of Ozz" ebenfalls gestärkt zurückkehrte - aber das ist eine andere Geschichte.

Jeder der acht „Heaven And Hell"-Songs - allen voran das bombastische Titelstück, das epische ´Children Of The Sea´, die zweite Single-Auskopplung ´Die Young´, das dramatisch-düstere ´Lonely Is The Word´ und der erwähnte Opener ´Neon Knights´ - ist ein Klassiker für sich und gehört zur Hardrock-Allgemeinbildung. Dio hat nie besser gesungen und Iommi nie besser Gitarre gespielt - ´nuff said. (ROCK HARD)





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