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Bride Of Destruction - Here Come The Brides




Release Info: 2004 - Sanctuary - Full Length
Band Info: USA - 2002 - Hard Rock
Bewertung: 7


Songs:

1. Shut The Fuck Up
2. I  Don't Care
3. I Got A Gun
4. 2x Dead
5. Brace Yourself
6. Natural Born Killers
7. Life
8. Revolution
9. Only Get So Far
10. Enhanced Data Track

Puh, jetzt bin ich aber doch überrascht, dass unsere Meinungen zu diesem Album so weit auseinanderdriften, denn in den meisten Fällen funken Daniel und ich auf der gleichen Wellenlänge. Okay, wer ein pures Retro-Poser-Album erwartet hatte, mag beim ersten Höreindruck vielleicht enttäuscht sein, da sich doch etliche zeitgemäße Einflüsse auf „Here Come The Brides" eingeschlichen haben und dem reinrassigen Schwanzrock-Traum ein Ende bereiten. Aber keine kickenden Refrains? Hallo? Was bitte ist denn mit ´I Got A Gun´ (Mörder-Refrain), ´I Don´t Care´ (Rotzrocker vor dem Herrn) oder ´Times Dead´ (Phil Anselmo wäre froh, heutzutage noch mal solch eine Hook auf die Reihe zu kriegen.). Des Weiteren sollte man nicht vergessen, dass sich die beiden Poserlegenden Sixx und Guns mit London LeGrand einen absolut herausragenden Sänger geangelt haben, dessen kraftvolles Organ über eine Bandbreite verfügt, die ihresgleichen sucht (von Axl Rose (´Revolution´) bis Phil Anselmo (´Times Dead´) hat der Bursche alles drauf). Unterm Strich ist „Here Come The Brides" ein abwechslungsreiches, zeitgemäßes Album geworden, das die Wurzeln der beteiligten Musiker trotz einiger moderner Elemente zu keiner Zeit verleugnet. Die Produktion hätte ein klein wenig rotziger ausfallen können, und die abschließende Schnulze ´Only Get So Far´ hätten sich die Herren auch sparen können. Aber für 8,5 Punkte reicht es allemal. (ROCK HARD 8,5  / 10)





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