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Children Of Bodom - Hatebreeder




Release Info: 1999 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Finnland - 1992 - Death Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Warheart
2. Silent Night, Bodom Night
3. Hatebreeder
4. Bed Of Razors
5. Towards Dead End
6. Black Widow
7. Wrath Within
8. Children Of Bodom
9. Downfall

Bereits mit ihrem Debüt "Something Wild" konnten sich die finnischen Power/Black-Metaller um Flitzefinger Alexi Laiho (der mittlerweile auch noch bei Impaled Nazarene mitlärmt) einen gewissen Kultstatus erspielen. Pfeilschnelle Gitarrenläufe und -soli der alten Schule, gepaart mit BM-Vocals, sind die Trademarks dieser Band, die im damals gerade aufkommenden "True Metal-Boom" von sich reden machte. Nun legen sie mit "Hatebreeder" ein Album nach, das FreundInnen von "Something Wild" keineswegs enttäuschen wird. Melodien à la Blind Guardian/Helloween (bisweilen können auch die Landsleute von Sentenced als Referenz herhalten) werden hier gnadenlos nach vorne gepeitscht, unterstützt von abgefahrenem, krächzendem Gesang und bisweilen arg dominanten Keyboards. Die Schwachpunkte des Vorgängers - eintöniges Gekreische, matschiger Billig-Keyboard-Sound - wurden konsequent abgeschaltet, und die Melodien sind ausgefeilter geworden. Dafür bleibt die Spontanität von "Something Wild" ein wenig auf der Strecke. Zu selbstverliebt agiert Meister Laiho bisweilen, so daß man sich in sein Gefrickel zum Teil erst mal gründlich hineinhören muß. Daß der blutjunge Flitzefinger nicht nur ausgefallene Gitarrentechniken auf der Pfanne, sondern gleichzeitig auch mächtig einen an der Waffel hat, belegen die dummerweise mitabgedruckten Lyrics. Nun ja, beides ist wohl Geschmacksache, trübt aber den insgesamt guten Gesamteindruck ein wenig. Trotzdem dominiert beim Hören von "Hatebreeder" die Freude an treibenden, superb inszenierten und mit tollen Riffs ausgestatteten Songs. (ROCK HARD 8 / 10)




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