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Children Of Bodom - Something Wild




Release Info: 1998 - Nuclear Blast - Full Length
Band Info: Finnland - 1992 - Death Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Deadnight Warrior
2. In The Shadows
3. Red Light In My Eyes Pt. 1
4. Red Light In My Eyes Pt. 2
5. Lake Bodom
6. The Nail
7. Touch Like Angel Of Death

CHILDREN OF BODOM sind - Schande über mein Haupt! - besser als die viel zu hoch bewerteten Hammerfall. (Eine Klammerbemerkung reicht hier nicht, ich glaube, wir sollten uns mal unterhalten, Herr Kleine... - gk) Während nämlich ihre Labelmates ausschließlich gut klauen (ich glaube, eine Unterhaltung reicht hier nicht... - gk) bemühen sich die Children darum, eine eigene Linie zu finden. Klar mögen Hammerfall die besseren Musiker in ihren Reihen haben - diese finnische Newcomerband beschert uns dafür aber ein Album, das von hinten bis vorne abhottet und nicht ständig nostalgische Abziehsongs einer "besseren Zeit" runterleiert, sondern die heutige Metal-Szene widerspiegelt. Einflüsse vom Black- bis zum Traditional-Metal werden hier gelungen umgesetzt, wobei durchaus mit songwriterischer Raffinesse vorgegangen wird. Messerscharfe Riffs, treibende Drums und pfeilschnelle Soli sind die Trademarks dieser noch jungen Combo, die das Spielen mit den Metal-Klischees nicht ganz so ausreizt wie eingangs erwähnte Konkurrenten und dadurch weitere Pluspunkte einstreicht. Ob sich die CHILDREN OF BODOM ähnlich überwältigend vermarkten lassen wie Hammerfall, scheint allerdings zweifelhaft. Bodenständig-Einfallsreiches wird dem Revisionistischen in aller Regel leider nicht vorgezogen (sehr bodenständig-einfallsreich ausgedrückt, Herr Kleine... - Red.). Das einzig Negative an dem passend betitelten "Something Wild" sind der schreckliche Keyboard-Sound sowie das vereinzelt nicht gerade schöne Gekrächze. Trotzdem: "Something Wild" ist das ideale Brett zum Bangen und Zuhören, das sich alle Metal-Fans ohne Bedenken reinziehen können.(ROCK HARD 8 / 10)



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