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Cooper, Alice - Dada




Release Info: 1983 - Warner - Full Length
Band Info: USA - 1967 - Hard Rock
Bewertung: 7


Songs:

1. Dada
2. Enough's Enough
3. Former Lee Warmer
4. No Man's Land
5. Dyslexia
6. Scarlet And Sheba
7. I Love America
8. Fresh Blood
9. Pass The Gun Around

Zu Beginn der 80er bewegte sich ALICE COOPER eigentlich nur in einer vom Alkohol umnebelten Wolke, die drei Alben „Special Forces“ (1981), „Zipper Catches Skin“ (1982) und das hier vorliegende Album „DaDa“ sprechen da Bände. Heute werden diese Alben auch die „Blackout-Alben“ genannt, denn ALICE COOPER selber hat einmal zugegeben, dass er sie zwar geschrieben und aufgenommen, mit ihnen auf Tour gegangen ist, aber sonst keinerlei Erinnerungen mehr daran hat. Wenn ich richtig informiert bin, gab es eigentlich nur zu „Special Forces“ eine Tour, ansonsten bestimmten Kokain, Crack und Alkohol sein Leben. Nach „DaDa“ zog er dann die Reißleine und zog sich zurück, um sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen ….. die beste Entscheidung seines Lebens.

Tja, wenn man das hört, dann wundert es einen auch nicht, dass das ein musikalischer Griff ins Klo geworden ist. Schon „Zipper Catches Skin“ konnte sich nicht mehr in den Charts platzieren, so gruselig schlecht war es, dasselbe Schicksal ereilte auch „DaDa“.
Auch zu diesem Album fällt mir nicht viel ein, es ist von vorne bis hinten wirr und stinklangweilig, manche nennen das „künstlerisch ambitioniert“, ich nenne es einfach grottenschlecht. Überhaupt bin ich ein wenig verwundert darüber, dass dieses Album hier fast ausschließlich positiv bewertet wird, ich kann ihm überhaupt nichts abgewinnen.

Musikalisch gesehen ist das tatsächlich sehr abwechslungsreich, aber auf einem Niveau, das man dann och als unterirdisch bezeichnen kann. Es fehlen die großen Melodien, die eingängigen Refrains, einfach alles was ALICE COOPER ausgezeichnet hat.
Irgendwie merkt man den Songs an, dass sie im „Tran“ geschrieben wurden, manche interpretieren hier künstlerische Ansätze rein, das bezweifle ich schwer, denn COOPER selber gibt ja zu, dass er eigentlich keine Erinnerungen mehr an diese „Blackout-Alben“ hat.

Ich finde das Album einfach nur schlecht, da ist kein einziger Song dabei, der mich auch nur annähernd angesprochen hätte. Deswegen verkneife ich mir auch jegliche Anspieltipps, ich wüsste wirklich nicht welchen ich hier empfehlen sollte. Ich habe das Album höchstens zehnmal in meinem Leben gehört, für diese Rezension habe ich es wieder hervorgekramt …. und lasse es gleich wieder in den Tiefen meiner Sammlung verschwinden …. für mich geht das gar nicht!

Mein Fazit: Dieses Album entstand in der schwierigsten Phase im Leben von ALICE COOPER, was man ihm auch anhört. Ich finde es keineswegs „ambitioniert“ oder „künstlerisch interessant“, sondern einfach nur grottenschlecht. Dieses Album ist tatsächlich nur was für Sammler und Hardcore-Fans, ansonsten sollte man meiner Meinung nach einen weiten Bogen um „DaDa“ und seine beiden Vorgänger machen! Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden ….. was auch gut ist! (AMAZON)





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