1. Teenage Frankenstein
2. Give It Up
3. Thrill My Gorilla
4. Life And Death Of The Party
5. Simple Disobedience
6. The World Needs Guts
7. Trick Bag
8. Crawlin'
9. The Great American Success Story
10. He's Back (The Man Behind The Mask)
1986 war ALICE COOPER eigentlich außen vor, nach einer Reihe Flops und Alkoholexzessen, hatte den so gut wie niemand mehr auf dem Radar. Nach einer selbst auferlegten Zwangspause und einem weiteren Alkoholentzug, meldete er sich 1986 mit "Constrictor" eindrucksvoll zurück.
Schon nach den ersten Songs war klar, dass ALICE COOPER wieder in der Spur ist und richtig Bock auf geile Musik hatte. "Constrictor" kann man deswegen schon als Comeback-Album bezeichnen, da COOPER sich 1983 komplett zurückgezogen hatte, keine Konzerte gab und auch keine Songs mehr aufgenommen hatte.
Es wird sofort klar, dass ALICE COOPER den Hardrock wieder für sich entdeckt hat, die aggressiven Gitarrenriffs fallen sofort auf. Dafür war KANE ROBERTS zuständig, mit dem sich COOPER zusammen tat um wieder in die spur zu kommen. ALICE COOPER und KANE ROBERTS orientierten sich an modernem und zeitgemäßen Hardrock, wie ihn BON JOVI und AEROSMITH mit großem Erfolg spielten.
Das hat sich definitiv ausgezahlt, mich hat "Constrictor" sofort abgeholt, die Songs reißen einen mit, sie sind sehr eingängig und bleiben sofort im Gedächtnis hängen. Ein paar Nummern sind herrlich um mitzusingen, "Teenage Frankenstein" und "The World Needs Guts" sind nur einige davon.
Highlight dürfte "He's Back (The Man Behind The Mask)" sein, der als Titelsong zu "Freitag, der 13. Teil VI - Jason lebt" das Album ein wenig pushte und für Aufmerksamkeit sorgte.
"Constrictor" ließ tatsächlich die ganz schwachen Alben Ende der 70er und Anfang der 80er vergessen, das war frischer und aufgeräumter Hardrock, das war quasi die "Wiedergeburt" von Grusel-Alice.
COOPER und KANE hatten sich wieder auf ihre Wurzeln besonnen, die eindeutig im Hardrock lagen, zwar waren moderne Pop- und Synthie-Klänge immer noch zu hören, aber eben nicht mehr so dominant. Auch die Eingängigkeit war wieder da, da sind haufenweise Songs dabei, die sofort "zünden" und einen unweigerlich mitreißen. Vor allem Mitte der 80er war das so, diese Art von Hardrock war absolut "in", wie gesagt, Bands wie BON JOVI, DEF LEPPARD oder AEROSMITH feierten genau damit riesige Erfolge.
Kommerziell zahlte sich das auch wieder aus, zwar konnte s nur bis Platz 59 der US-Charts klettern, aber da sich die vorherigen Alben erst gar nicht platzieren konnten ..... es ging aufwärts!
Ich persönlich habe das Album in der Zeit gefeiert und liebe es heute immer noch, weil es eben auch Erinnerungen an eine richtig tolle Zeit wach ruft.
Anspieltipps gibt es hier zuhauf, die bereits erwähnten "Teenage Frankenstein", "The World Needs Guts" und "He's Back" sowieso, aber auch "Thrill my Gorilla", “Life and Death of the Party” und "The Great American Success Story" sind richtige Granaten. Für mich persönlich ist es das beste Album seit "Welcome to my Nightmare" und "Billion Dollar Babies", ich mag es sehr, sehr gerne. Einen wirklich schlechten Song habe ich nicht entdeckt, selbst die Songs aus der vermeintlich "2. Reihe" sind noch allererste Sahne.
Das ist wieder kreativ und innovativ, da ist wieder Power und Leidenschaft zu hören .... KANE ROBERTS hat COOPER wohl ordentlich Dampf gemacht. Auch stimmlich ist das viel, viel besser, da ist wieder Kraft und Druck dahinter, das ist nicht mehr so "unmotiviert" wie in seiner Pop- und New-Wave-Phase, wo einem in schöner Regelmäßigkeit das Gesicht eingeschlafen ist, wenn Mister COOPER gesungen hat.
Mit Constrictor" meldete sich ALICE COOPER wieder sehr eindrücklich zurück. Das Album strotz nur so vor tollen Melodien und mitsingbaren Ohrwurmrefrains, ich finde, dass es irgendwie ein wenig unterbewertet ist. Für mich gehört es zu den Highlights im Backkatalog von ALICE COOPER und es ist auch ein Album, das die Zeit in dem entstanden ist, sehr gut widerspiegelt.
Mein Fazit: So enttäuscht ich von den Alben der späten 70er und den frühen 80ern war, so begeistert bin ich von "Constrictor". Es ist eines meiner liebsten Alben von ALICE COOPER, es spiegelt die 80er wieder, es ist kreativ und eingängig, ein bisschen cheesy, ein bisschen heavy .... einfach gut!
Wer auf den typischen Hardrock von Mitte der 80er steht, der ist hier definitiv richtig … ich kann es nur wärmstens empfehlen! (AMAZON)
:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-1552167-1464207978-5457.jpeg.jpg)
:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/A-463597-1594319527-1457.jpeg.jpg)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen