2. Between High School & Old School
3. Man Of The Year
4. Novocaine
5. Bye Bye, Baby
6. Be With You Awhile
7. Detroit City
8. Spirit Rebellious
9. This House Is Haunted
10. Love Should Never Feel Like This
11. The Song That Didn't Rhyme
12. I'm So Angry
13. Backyard Brawl
Nach den von Bob Marlette co-komponierten und ausgesprochen modern und bombastisch produzierten letzten Hammeralben „Brutal Planet" und „Dragontown" schaltet ALICE COOPER einen Gang zurück. „The Eyes Of Alice Cooper" klingt erstaunlich naturbelassen und erinnert mit seinen ungestümen Rotzrock-Vibes an die Siebziger-Alben des Grusel-Altmeisters. Zu roh sägenden Rock´n´Roll-Gitarren und Eric Singers gewohnt makellosem Power-Drumming taucht Alice in seine eigene Vergangenheit ein und beweist, dass seine gewohnt intelligent-unterhaltsamen Songtexte (Highlights: das bitterböse ´Man Of The Year´ und das tragikomische ´The Song That Didn´t Rhyme´) auch anno 2003 noch in einem simplen Heavy-Blues-Umfeld funktionieren.
Das einzige Problem: Coopers Gitarristen Eric Dover und Ryan Roxie können Bob Marlette als Songwriting-Partner nicht ersetzen. „The Eyes Of Alice Cooper" gefällt mit kerniger Rock-Urgewalt und fährt durchweg gute Kompositionen auf, die absoluten Zungenschnalzer-Sahnehauben der letzten Scheiben fehlen allerdings. Es bleibt dabei: ALICE COOPER klingt immer dann am besten, wenn er sich von außenstehenden Komponisten unter die Arme greifen lässt. (ROCK HARD 7,5 / 10)
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