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Cooper, Alice - Flush The Fashion



Release Info: 1980 - Warner - Full Length
Band Info: USA - 1967 - Hard Rock
Bewertung: 7


Songs:

1. Talk Talk
2. Clones (We're All)
3. Pain
4. Leather Boots
5. Aspirin Damage
6. Nuclear Infected
7. Grim Facts
8. Model Citizen
9. Dance Yourself To Death
10. Headlines

Die 80er waren vom ersten Tag an ein sehr spannendes Jahrzehnt, vor allem musikalisch kam da viel in Bewegung. Nicht nur die NWoBHM nahm mächtig Fahrt auf, auch Disco- und Synthesizer hielten Einzug im Rock.
ALICE COOPER, der schon immer Pop-Elemente in seinen Kompositionen einfließen ließ und einer der experimentierfreudigsten Musiker war, schockierte seine Fans 1980 mit „Flush the Fashion“.

„Flush the Fashion“ ist ganz brutal auf Mainstream gebürstet, dafür sorgte Produzent ROY THOMAS BAKER, der zuvor mit QUEEN sehr erfolgreich war und auch mit DUSTY SPRINGFIELD, den CARS und FOREIGNER arbeitete. Ob er jetzt der richtige Produzent für ALICE COOPER war, sei einmal dahingestellt, auf jeden Fall ist „Flush the Fashion“ ein Album geworden, das mehr in Richtung Disco und New Wave tendiert, als in Richtung Rock.

Die Synthesizer wirken ziemlich deplatziert, vielleicht war das für die Rockszene noch ein bisschen früh, so Mitte der 80er experimentierten viele Bands damit, teilweise mit großem Erfolg.
„Flush the Fashion“ war nur wenig erfolgreicher als sein Vorgänger, immerhin schaffte es Platz 44 der US-Charts, die Single „Clones“ sogar Platz 40. Das ist aber schon das Positivste, was ich über dieses Album sagen kann, denn mir gefällt es, bis auf ganz wenige Ausnahmen, überhaupt nicht.

„Pain“ wäre einer dieser Nummern, gefühlvoll gesungen und mit Klavierbegleitung, erinnert das in erster Linie musikalisch ein wenig an BILLY JOEL. Auch „Nuclear Infected“ finde ich ganz interessant, eine der knackigeren Rocknummer …. nicht schlecht. Dasselbe gilt auch für „Dance yourself to Death“, das ganz gemächlich und unaufgeregt vor sich hin rockt. Die Nummer hat einen schönen Country-Einschlag ….. danach wird es aber echt eng.

Tatsächlich verliert sich der Rest in Belanglosigkeit, da ist nichts mehr dabei, was mich auch nur annährend ansprechen würde, weswegen diese drei Songs dann auch meine Anspieltipps wären.
Zu diesem Zeitpunkt wurde ALICE COOPER auch wieder rückfällig und sein Alkoholkonsum nahm wieder deutlich zu. Spätere Alben wurden sehr viel stärker durch seinen Alkoholismus geprägt, vielleicht ein Grund, warum sich diese Alben so „wirr“ und unausgegoren anhören.

Mein Fazit: Bis dahin war „Flush the Fashion“ definitiv das schlechteste Album von ALICE COOPER. Bis auf ein paar kleinere Highlights ist es vollgepackt mit belanglosen Lückenfüllern, mir hat es nie gefallen und ich fürchte, dass sich das nie ändern wird. 2 Sterne – mehr ist da nicht drin! (AMAZON)






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