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Cooper, Alice - From The Inside




Release Info: 1978 - Warner - Full Length
Band Info: USA - 1967 - Hard Rock
Bewertung: 7


Songs:

1. From The Inside
2. Wish I Were Born In Beverly Hills
3. The Quiet Room
4. Nurse Rozetta
5. Millie And Billie
6. Serious
7. How You Gonna See Me Now
8. For Veronica's Sake
9. Jackknife Johnny
10. Inmates (We're All Crazy)

„From the Inide“ ist ein Album, in dem sich ALICE COOPER vor allem mit seinem tiefsten Inneren auseinandersetzt, wie es der Titel auch andeutet. Es entstand direkt nach seinem Alkoholentzug, den er im Anschluss an die „Lace-and-Whiskey-Tour“ absolviert hate. Bis dahin nahm sein Alkoholkonsum beängstigende Ausmaße an und COOPER war gut beraten die Reißleine zu zeihen.

„From the Inside“ ist ein schwieriges Album, ganz viele Fans mögen es nicht, weil es eben ganz anders ist als die Klassiker aus den 70ern, das theatralische Elemente geht ihm weitestgehend ab. „From the Inside“ ist extrem glattgebügelt, es hat kaum Ecken und Kanten, es ist stellenweise vielleicht sogar melancholisch.

Auffällig ist der hohe Balladenanteil, das war auf dem Vorgänger schon so, dieses Mal finde ich aber, dass die Musik brutal auf Mainstream und Kommerz ausgerichtet war. Viele der Songs finde ich auch dieses Mal wieder unspektakulär und langweilig, die wollen einfach nicht so recht zünden, damals nicht und heute schon gar nicht mehr.

„From the Inside“ ist auf jeden Fall rockig, da sind auffallend viele Powerballaden drauf, aber die rauschen halt meistens völlig an mir vorbei. ALICE COOPER hate sich stilistisch sehr von seinen früheren Alben entfernt, was dann konsequenter Weise bedeutete, dass die Leute seine Alben nicht mehr gekauft haben. In den USA reichte es bloß noch für Platz 60, die Single „How you gonna see me now“ schaffte es immerhin auf Platz 12.

„How you gonna see me now“ wäre dann auch einer meiner Anspieltipps, dazu dann noch „Millie and Billie“, sowie „Wish I were born in Beverly Hills“ und „Nurse Rozetta“. Das war es dann aber schon, der Rest plätschert so vor sich hin, mich packt das einfach nicht.

Ende der 70er hat sich der Hardrock auch ein wenig gewandelt, langsam aber sicher setzten sich die härteren Klänge durch, die Vorboten der NWoBHM waren schon deutlich zu vernehmen. COOPERS Musik war da schon ein wenig „altbacken“, die Menschen lechzten nach Neuem, was es auf „From the Inside“ zu hören gab, war einfach nicht mehr angesagt.

Mein Fazit: „From the Inside“ setzte den Negativtrend von ALICE COOPER fort, auch wenn es hier über den grünen Klee gelobt wird und tatsächlich auch ein paar „Schätzchen „aufweist, insgesamt ist das einfach zu wenig. Mir ist es viel zu glatt, da sind kaum Ecken und Kanten zu entdecken … mehr als Durchschnitt würde ich ihm nicht attestieren wollen. (AMAZON)






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