1. Sideshow
2. Nothing's Free
3. Lost In America
4. Bad Place Alone
5. You're My Temptation
6. Stolen Prayer
7. Unholy War
8. Lullaby
9. It's Me
10. Cleansed By Fire
2. Nothing's Free
3. Lost In America
4. Bad Place Alone
5. You're My Temptation
6. Stolen Prayer
7. Unholy War
8. Lullaby
9. It's Me
10. Cleansed By Fire
Die Reaktionen, die ALICE COOPER in der Rock Hard-Redaktion hervorruft, sind eher zwiespältig. Während Leute wie Frau Röder oder Herr Klemm bereits bei der bloßen Erwähnung des Maestros feuchte Augen bekommen, geht meinereiner eher unbedarft an "The Last Temptation" heran und registriert, daß man die Scheibe mit einer nie dagewesenen Promokampagne bewerben möchte. Ein Comic und ein passendes Videospiel sollen den Release des Altrockers begleiten, um die notwendigen Verkaufszahlen zu erreichen. Gute Idee, aber entscheidend ist nach wie vor das Songmaterial, und da liefert uns Alice nichts umwerfend Neues. Typische Cooper-Nummern wie der Opener "Side Show" oder "Nothings Free" wechseln sich mit Groovern ("Bad Place Alone") oder Halbballaden ab ("Stolen Prayer" enthält ein interessantes Duett mit Soundgardens Chris Cornell). Die Scheibe ist (natürlich) erstklassig produziert, läßt meiner Meinung nach jedoch den letzten Drive, der ein Klassealbum nun mal ausmacht, vermissen. Sicher, Mr. Cooper hat nach wie vor ein feines Näschen für exzellente Melodylines und trifft mit seinem coolen Gesang seit jeher den Nerv seiner Fans, etwas innovativer hätte "The Last Temptation" aber schon ausfallen dürfen. Sieben wacklige Punkte. (ROCK HARD 7 / 10)

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