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Cooper, Alice - Brutal Planet



Release Info: 2000 - Eagle - Full Length
Band Info: USA - 1967 - Hard Rock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Brutal Planet
2. Wicked Young Man
3. Sanctuary
4. Blow Me A Kiss
5. Eat Some More
6. Pick Up The Bones
7. Pessi - Mystic
8. Gimme
9. It's The Little Things
10. Take It Like A Woman
11. Cold Machines

Alice Cooper kann machen, was er will. Allein seine einmalige Ausstrahlung dominiert ungebrochen jeden Song - egal, ob er auf seine unnachahmlich kauzig-dämonische Art zur Geisterbahnfahrt einlädt oder mit peitschenden, alles wegreißenden Hooks und knackigen, völlig staubfreien Grooves den Partysommer 2000 einläutet. "Brutal Planet" ist eine Scheibe wie aus dem Bilderbuch, ein perfekter Spagat zwischen Classics und Moderne, zwischen Doom und positiver Power, gespickt mit potenziellen Hits. Mega-souverän inszenierte Musik, die sowohl die Kiddies der Generation XY als auch langjährige Fanclubvorsitzende vom Hocker reißen müsste. Ein Album, das mit seiner sparsam-intelligenten Produktion und teils tiefsinnigen, teils selbstironischen Texten rund ein Jahrzehnt nach den Releases seiner frischen Semmeln "Trash" und "Hey Stoopid" ein dickes Ausrufezeichen setzt und die Legende von Alice C. als einem der Größten kommerziellen Acts des harten Genres weiter ausbauen wird. Fünf Anspieltipps zum Mitschunkeln: - Der Titeltrack zieht dich wie Treibsand in Vincent Damon Furniers düstere Welt: eine dramatische Steigerungsnummer mit zündender Melodie, die am Ende wie Faith No More zu ihren besten Zeiten explodiert. - Das hypnotische 'Eat Some More' vermischt Vibes in der Art von Vengeance' 'Arabia' mit der Leck-mich-am-Arsch-Toughness aus New York und anderswo. - Die mächtige Großraum-Ballade 'It's The Little Things' liefert Achtziger-Futter die ganze Karte rauf und runter, gekrönt von einem messerscharfen Gitarrensolo. - 'Pick Up The Bones' würde sämtliche Hosen- und/oder Onkelz-Freaks vor Alice auf die Knie sinken lassen, wenn der Track einen deutschen Text hätte. - Und 'Pessi-Mystic' lässt als umwerfender Rocker in der Schnittmenge aus ZZ Top, Billy Idol, Ian Dury (und als Gimmick Whitesnake zu ihren goldenen Zeiten...) sämtliche Sicherungen schmurgeln, die nicht schon vorher rausgeflogen sind. Wer es sich leisten kann, solch einen Hammer als Track Nummer acht weit hinten auf seiner CD zu verstecken, braucht selbst die brutalsten Kritikerpäpste dieses Planeten nicht mehr zu fürchten. (ROCK HARD 9 / 10)






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