1. Poison
2. Spark In The Dark
3. House Of Fire
4. Why Trust You
5. Only My Heart Talkin'
6. Bed Of Nails
7. This Maniac's In Love With You
8. Trash
9. Hell Is Living Without You
10. I'm Your Gun
So katastrophal die 80er für ALICE COOPER begannen, so erfolgreich endeten sie für ihn. 1989 veröffentlichte „Grusel-Alice“ mit „Trash“ sein kommerziell erfolgreichstes Album, das vor allem wegen der Mörder-Single „Poison“ weltweit in die oberen Chartpositionen katapultiert wurde.
Sowohl die Single, als auch das Album, wurden mit Gold und Platin überhäuft, in Deutschland wurde „Trash“ sein einziges Goldalbum, bis heute.
Auffallend ist, dass „Trash“ sehr viel zahmer ist als seine beiden Vorgänger, die Songs sind sehr viel stärker auf den Mainstream ausgerichtet, sie sind radiotauglicher. Für diesen „glattpolierten“ Sound zeichnete DESMOND CHILD verantwortlich, der genau mit diesem Stil bereits große Erfolge mit BON JOVI, AEROSMITH oder KISS feiern konnte, für die er einzelne Songs komponierte und produzierte.
Die Songs sind durch die Bank sehr eingängig, da gibt es tolle Melodien und Ohrwurmrefrains zu hören, das ist „Easy-Listening“ vom Allerfeinsten. „Poison“ ist ein zeitloser Klassiker, der heute noch regelmäßig im Radio läuft, auch „House of Fire“ oder „Bed of Nails“ sind von diesem Kaliber.
Wenn man sich mal ansieht, wer alles an diesem Album mitgearbeitet hat, dann liest sich das wie das „Who is Who“ der Rockszene. STEVEN TYLER, JON BON JOVI, STEVE LUKATHER, STEVE PERRY, JOAN JETT, RICHIE SAMBORA, KIP WINGER und KANE ROBERTS sind nur einige davon. DESMOND CHILD und ALICE COOPER waren fast an allen Songs beteiligt, „Trash“ ist also ein Album, das ihrer Kreativität entsprang. DESMOND CHILD mit ins Boot zu holen, war wohl einer der besten und klügsten Schachzüge von ALICE COOPER, mit seiner Unterstützung katapultierte er sich wieder ganz nach oben.
Das Album ist durch die Bank gelungen, ich persönlich würde mal behaupten, dass da kein einziger schwacher Song mit drauf ist, ich finde es klasse.
Anspieltipps fallen mir hier auch nicht schwer, klar, dass einer davon „Poison“ ist, dazu dann noch die bereits erwähnten „House of Fire“ und „Bed of Nails“, sowie die Ballade „Hell is living without you“, „Spark in the Dark“ und der Titelsong „Trash“.
Mein Fazit: „Trash“ macht seinem Namen überhaupt keine Ehre, es ist meilenweit davon entfernt „Müll“ zu sein. Nach diesem Album spielte ALICE COOPER wieder im Konzert der ganz Großen und füllte problemlos die großen Hallen, was er bis heute tut.
Für mich ist „Trash“ ein Album ohne Schwächen und viel mehr als nur „Poison“, dem er aber der Erfolg zu verdanken hat. Der Song war das „Zugpferd“ und dürfte nach „School's Out“ wohl der bekannteste und erfolgreichste Song von „Grusel-Alice“ sein.
Cooles Album, kann ich wärmstens empfehlen, für mich zählt es inzwischen zu den Klassikern – keine Frage! (AMAZON)
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