2. Imam Naudemina
3. True Revelations
4. In The Name Of Rock'n'Roll
5. Sometimes A Great Nation
6. Within The Garden Of Mirrors
7. A Devastating Age
8. How Can It Be
9. Social Warfare
Wie schon St. Vitus kommen auch die Walhalla-Rocker COUNT RAVEN aus dem Hause Hellhound, das sich mittlerweile zum leading Doom-Label dieser Welt zu entwickeln scheint. "Storm Warning" ist das Debüt der schwedischen Band, die aus Tommy "Wilbur" Erikson (b.), Dan Fondelius (g.), Christer Petterson (dr.) und Ozzys "unehelichem Sohn" Christian Linderson am Mikro besteht. Um den Vertrieb dieses Debüts außerhalb von Mitteleuropa kämpfen zur Zeit weltweit diverse Labels (u.a. Intercord), was nicht zuletzt aus der Tatsache resultiert, daß COUNT RAVEN den wohl ausgefeiltesten Doom zur Zeit spielen. Im Gegensatz zu den oft nicht auf "perfekten" Sound bedachten St. Vitus und wesentlich harmonischer als die Christ-Doomer Trouble setzen COUNT RAVEN auf straight groovenden Slow Motion-Rock, der jedoch immer mit einer Dosis 60er-Psychedelic und Rhythm & Blues-Momenten aufgelockert ist. Im Vergleich zur plumpen skandinavischen Candlemass-Konkurrenz wirken COUNT RAVEN sogar wie Götter aus den ewigen Jagdgründen der Wikinger. Das liegt außer an dem schon beschriebenen musikalischen Roots-Verständnis besonders an Sänger Christian Linderson. Der ist, und mich stört das nicht, ein sechsundneunzigprozentiges Ozzy-Double, ohne jedoch dessen Töne oder flache Texte zu imitieren. Fazit dieser Mischung ist ein extrem stimmungsvoller und besonders glasklarer Neudoom, den man in der Zeit der immer kürzer werdenden Tage als Dauer-Soundtrack konsumieren muß. Die Länge der Stücke hat dafür das richtige Format: zwischen 5 ('Inam Naudemina') und 8 Minuten ('Devastating Age'). Die Bewertung übertrifft gar die Länge der Songs: 10 Punkte. (ROCK HARD 10 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen