Alphabet

Crossroads - The Wild One




Release Info: 1991 - EMI- Full Length
Band Info: Deutschland - 1986 - Melodic Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. I Am What I Am
2. Borderline
3. The Wishing Well
4. Shakedown
5. Fire In Heartland
6. Rat Racin'
7. Walking In The Shadows
8. Voodoo
9. Mr. Hi Stuff
10. Just Be Free
11. Street Rhythm
12. War Drags On

Etwas gespannt war ich schon auf das Debüt von CROSSROADS, einer Band, die sich ihren Major-Deal (im Gegensatz zu einigen anderen Bands auf diesem Label) wirklich verdient hat. Auffällig ist vor allem der hohe Professionalitätsgrad, der nicht so sehr überrascht, wenn man weiß, daß einige Mitglieder der Band schon seit Jahren in der deutschen Szene aktiv sind. Aus dem Stand hat man es also auf das Level bester Accept-Zeiten gebracht.Zwar typisch deutsch (straighte Riffs, einfache Rhythmen), aber dennoch überzeugend. Lediglich bei dem etwas zu platten 'Shakedown' verfällt man in dumpfen Stampfmetal à la Steeler. Dabei sind CROSSROADS wirklich ausgezeichnete Musiker, da sitzt jede Note, entsteht niemals ein "Soundloch", perfekt bis zum Abwinken. Die Songs gehen schnell ins Ohr, wozu auch der erstklassige Sänger Reent Froelich so wie die runden Chorpassagen beitragen. Die druckvolle Produktion tut ihr übriges dazu. CROSSROADS gefallen mir dann am besten, wenn man aus dem eigenen Schema ausbricht und sich in andere Gefilde wagt, wie bei dem abschließenden 'War Drags On', wo man ein bißchen Queensryche zitiert. Nichts gegen pure Power, aber ein bißchen ungewöhnlicher hätte es schon sein können. Daher müssen sich CROSSROADS auch mit acht redlich verdienten Punkten begnügen. Nichtsdestotrotz ist die Band einer der ganz großen Hoffnungsträgerin Sachen deutscher Schwermetall! (ROCK HARD 8 / 10)





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts