2. United Alliance
3. Thunder God
4. Tears Of Babylon
5. Blackened Sun
6. Queen Of My World
7. Out Of The Ruins
8. Hunting High And Low
9. Drum Solo
10. Metal Invasion
11. Merlin - Requiem
12. Merlin - Legend Of The Past
13. The Quest
14. Warriors
15. A Perfect Day
16. Far Away
17. Mr. Evil
18. Land Of Light
19. Freedom Call
20. Hymn To The Brave
Bereits mit ihrem Debüt „Stairway To Fairyland“ konnten die Mannen um Sänger Chris Bay auf eine große Fanbasis zählen, die sich in den nachfolgenden Jahren mehr und mehr vergrößterte. Bis heute hat die Band, welche auch gern der Kategorie Happy Metal zugeordnet wird, knapp 200.000 Tonträger verkaufen können. Und so wundert es nicht, dass es im 13. Jahr des Bandbestehens an der Zeit ist, die geschaffenen Tracks auf eine DVD und CD zu bannen. Andere Gruppen hätten es vielleicht schon nach drei Alben gemacht, FREEDOM CALL wollten aber anscheinend auf eine möglichst große Songauswahl und auf das passende Event warten.
Und so wurde im Dezember 2010 im berühmt berüchtigten Z7 in Pratteln das vorliegende Vermächtnis aufgenommen. Und den Schweizern scheint der Auftritt der Jungs gut gefallen zu haben, denn bereits mit dem Opener und der eigentlichen Bandhymne „We Are One“ starten FREEDOM CALL und die Zuschauer gehen sofort mächtig ab. Dies ändert sich in den nächsten 110 Minuten zu keiner Zeit, im Gegenteil. Die Menge ist aufgepeitscht und feiert jede einzelne Nummer ab. Seien es Brecher wie „Tears Of Babylon“, „Blackened Sun“, „Metal Invasion“, „Freedom Call“ oder „Hymn To The Brave“, die Band kann die Stimmung jederzeit locker halten. Natürlich liegt es, neben den coolen Stücken, auch an den symphatischen Musikern, allen voran Sänger und Gitarrist Chris Bay mit seiner freundlichen und lockeren Art, dass die Fans bei Laune gehalten werden. Das Stageacting aller Musiker kann sich sehen lassen. Schlagzeuger Klaus Sperling ackert sich mühelos durchs Set und die Recken Lars Rettkowitz (Gitarre, Backing Vocals) und Samy Saemann (Bass, Backing Vocals) agieren, als ob sie Hummeln im Hintern hätten.
Bild und Ton sind über jeden Zweifel erhaben. Die Pyroeffekte sind ebenfalls recht nett, viele Gruppen verzichten heutzutage ja leider auf solche Gimmicks. Insgesamt ist der Auftritt mächtig cool, die meisten relevanten Stücke werden gezockt. Was will man mehr? (METAL.DE 9 / 10)


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