2. Don't Bring Me Down
3. Escape
4. Haunted
5. Prozac Nation
6. Care For You
7. Better Off Before
8. Still I'm Sad
9. I Surrender
10. Letter To Home
11. Can You See
Herzchen, ich bitte euch: Jede Benotung dieses Albums unterhalb von sieben Anstandszählern ist gelinde gesagt eine absolute Frechheit! „Hell To Pay" ist ein gutes, modernes Hardrock-Album geworden, das „klassischer" nach DOKKEN tönt als ALLE Post-Reunion-Scheiben der Band zusammen. Der Start fällt mit ´The Last Goodbye´ zugegebenermaßen schwerfällig aus, wobei sich selbst dieser Song durch eine ganze Reihe von Hintertüren in Herz und Hirn mogelt. Grund dafür ist die hinreißende Gitarrenarbeit von Jon Levin (ex-Warlock): Der Mann ist großartig und hat begriffen, was einen guten DOKKEN-Song ausmacht. Zahlreiche Lynch-Zitate vermischen sich auf „Hell To Pay" mit Levins eigener Spieleridentität und sorgen für jene zuletzt arg ins Hintertreffen geratenen Spannungsmomente, die dem Fan endlich wieder ein Gefühl von Zuhause vermitteln. Songs wie ´Escape´, ´Don´t Bring Me Down´, ´Haunted´, ´Better Off Before´ oder die famosen Intensivbehandlungen ´Still I´m Sad´ und ´I Surrender´ sind echte Highlights, in der die für die DOKKEN der Neuzeit typische Schwermütigkeit so feinfühlig und traditionsbewusst aufgegriffen wird wie noch nie. Und wenn dieses Album schon polarisiert, dann bitte auch richtig: Meine ultrafetten acht Punkte für die beste DOKKEN seit „Back For The Attack" werde ich mit einer Machete in der Hand bis aufs Allerletzte (!) verteidigen. Probleme damit? Bitte vortreten. Und die letzte Tesla landete als durchkalkulierter, verkrampft auf modern getrimmter Kopfschuss auf den Dynamit-Seiten. Ich fass es nicht... (ROCK HARD 7 / 10)


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