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Doro - Love Me In Black




Release Info: 1998 - Warner - Full Length    
Band Info: Deutschland - 1989 - Melodic Metal
Bewertung: 5


Songs:

1. Do You Like It?
2. Brutal And Effective
3. Love Me In Black
4. Pain
5. Tausend Mal Gelebt
6. Terrorvision
7. I Don't Care
8. Kiss ME Good Bye
9. I Want You Back
10. Long Way Home
11. Barracuda
12. Poison Arrow
13. Prisoner Of Love
14. Like An Angel

Der Titel suggeriert zwar, daß Frau Pesch nach ihren Exkursionen in Elektro-beeinflußte Gefilde jetzt den Goth Rock für sich entdeckt hat (bzw. findige Marketingstrategen für sich hat entdecken lassen), führt jedoch in die Irre. "Love Me In Black" ist eine logische Fortsetzung des "Machine II Machine"-Werks und der dazugehörigen Remix-CD. Diesmal jedoch mit mehr Abwechslung, was besonders den verschiedenen Producern zu verdanken ist (u.a. Jürgen Engler). Es ist die Mischung aus Drum'n'Bass-Beats, fetten Gitarren und DOROs zwischen verwundbarer Zartheit und bissiger Biestigkeit schwankender Stimme, die gleich den Opener 'Do You Like It' zu einem ganz besonderen Schmankerl macht. Dieser immer wieder auftauchende Gegensatz aus kühler Elektronik, Heaviness und den Vocals einer der wenigen wirklich großartigen Sängerinnen des harten Gitarrensektors läßt einen Reiz aufkommen, der schwer definierbar, dafür aber um so schöner ist. Nehmt nur 'Poison Arrow' mit seiner Schnell-Metal-goes-Endneunziger-Beeps-und-Klonks-Attitüde oder das Industrial-Light-Opus 'Terrorvision' (bei dem Frau Pesch doch glatt das Wörtchen 'Motherfucker' über die Lippen rutscht). Puristisch veranlagte SpezialistInnen aus dem modernen Dance-Sektor werden schon nach drei Sekunden 'ne Krise kriegen und diese Soundbastarde in Grund und Boden verdammen, und auch DOROs Old School-Fans dürften vor Entsetzen mit wippendem Bierbauch das Weite suchen. Denen bleiben aber für den Notfall immer noch die Trademarks, ohne die eine DORO-Scheibe einfach nicht auskommt: diverse sehnsüchtige Rockballaden (allen voran das gigantische 'Kiss Me Good-Bye'), der obligatorische deutsche Track und auch mal wieder 'ne Neuaufnahme eines Classics (diesmal 'ne sehr massive Version von Hearts 'Barracuda'). Zwar finden sich unter den 14 Songs auch einige Titel, die mehr unter Füllmaterial firmieren, dafür ist die Dame auf dem Coverfoto aber dermaßen schön anzusehen, daß man das ganz gut verschmerzt. (ROCK HARD 7,5 / 10)






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