1. Tie Me Up
2. The Want
3. Ceremony
4. Machine To Machine
5. Are They Comin' For Me
6. Can't Stop Thinking About You
7. Don't Mistake It For Love
8. Desperately
9. Love Is A Thrill
10. Light In The Window
11. Welcome To The Tribe
12. Like Whiskey Straight
13. In Freiheit Stirbt Mein Herz
Schenkt man dem Info der Plattenfirma Glauben, hat DORO 1995 'ne schwere Schlagseite gen Electro-Sounds bekommen. Doch schon beim ersten Durchlauf entpuppt sich 'Machine II Machine' (einen etwas originelleren Titel hätte man sich nun wirklich ausdenken können) als Album mit fast ausschließlich typischem DORO-Material, das lediglich produktionstechnisch einen Trend-Tritt in den Arsch bekommen hat, wofür einige Loops, HipHop-Grooves und Samples sorgen. Die Konsequenz, mit der Shotgun Messiah ihr ähnlich gelagertes letztes Scheibchen durchgezogen haben, fehlt der Düsseldorferin leider. Die alten Fans werden sich trotzdem ganz toll modern vorkommen und ihre DORO-Shirts mit geschwellter Brust tragen, alle anderen werden sich ein Grinsen nicht verkneifen können. Die zumindest vordergründige Abkehr vom klischeetriefenden Hardrock ist ja echt löblich, dummerweise bleiben aber die Hooks, die den Vorgänger 'Angels Never Die' noch zu einem netten, wenn auch sehr glatten und amerikanisierten Scheibchen machten, einige Male auf der Strecke. Die potentielle Hitausbeute ist daher auch geringer ausgefallen. Unterm Strich bleiben vor allem die von den Krupps remixte erste Single 'Ceremony', die typische, deutschsprachige Ballade (für deren Masotext Alice Schwarzer Ms. Pesch voller Verachtung das ',Du' entziehen wird) und das energische 'Whiskey Straight'. Dem großflächigen Erfolg wird Frau Pesch aber wohl für immer und ewig hinterherrennen. (ROCK HARD 7 / 10)


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