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Frei.Wild - Rivalen Und Rebellen




Release Info: 2018 - Rookies & Kings - Full Length
Band Info: Italien - 2001 - Deutschrock
Bewertung: 8


Songs:

1. Zwischen Allen Fronten
2. Ich Bin Nicht Heilig
3. Diese Nacht Will Nicht Meine Nacht Sein
4. Auf Zum Schwur
5. Weil Kein Krieg Für Ewig Ist
6. Und Ich War Wieder Da
7. Nicht Zu Viel Denken Und Einfach Machen
8. Geartete Künste Hatten Wir Schon
9. Herz Schlägt Herz
10. Rivalen Und Rebellen
11. Schau Nach Oben
12. Von Der Wiege Bis Zur Bar
13. Unbrechbar

14. Antiwillkommen
15. Du Kriegst Nicht Eine Sekunde Zurück
16. Es Ist Vorbei, Es Ist Geschichte
17. Wir Bringen Alle Um
18. Für Immer, Für Ewig, Unendlich
19. Es Geht Hier Um Mein Leben
20. Auf Ein Nie Wieder Sehen
21. Keine Angst Vor Liebe
22. In 8 Minuten Um Die Welt
23. Schrei Auf, Schrei Laut
24. Aus Dem Film Unserer Geschichte
25. Fick Dich Und Verpiss Dich
26. Wenn Mein Licht Erlischt
27. Verbotene Liebe, Verbotener Kuss

28. Hey, Ich Lebe Noch
29. Volle Pulle In Die Fresse Dieser Zeit
30. Betteln Vs. Battlen
31. Sie Müssen Es Nicht Wissen
32. Völkerrecht
33. Im Auftrag Der Welt

Ein Klima, in dem politisch „mittig“ stehende Bands von den Gestalten, die am lautesten schreien und die größte Medien- und Political-Correctness-Maschine hinter sich wissen, mit fadenscheinigen „Argumenten“ als neue Hitlerjugend weggepöbelt werden, macht es unmöglich, ein FREI.WILD-Album halbwegs neutral zu besprechen. Zumal sich die Südtiroler in ihrer Märtyrerrolle pudelwohl fühlen und ihr einen beträchtlichen Teil ihrer Fanbase verdanken. „Viel Feind´, viel Ehr´“ und so... Auch auf „Rivalen und Rebellen“ agiert man mit stolzgeschwellter Brust „zwischen allen Fronten“, fühlt sich „unwillkommen“, ist aber eh „unbrechbar“, „hart an der Grenze und unbequem“, denn „das Feuer brennt, und die Fahne weht im Wind“. Man sieht seinen „Auftrag in der Opposition“, und wenn´s hart auf hart kommt, „bringen wir alle um“. Wer hier aufgrund dieser subjektiv zusammengesuchten Zitate allerdings mehr wittert als ´ne Überdosis zielgruppenorientiertes Underdog-Pathos und schon wieder die Messer wetzt, kann einem leidtun. Schließlich ist es „mein Leben, und das betrifft euch einen Scheiß“, also „fick dich und verpiss dich“.
Ach ja, die Musik: Die großen Hymnen unter den je nach Version - no shit! - 27 bis 33 Songs funktionieren bestens: umgehend mitgrölbar und der deutsch rockenden Konkurrenz in Sachen Schmissigkeit fast immer eine entscheidende Daumenlänge voraus. FREI.WILD haben aber auch ihre fröhlichen Offbeat-Nummern weiter perfektioniert (´Von der Wiege bis zur Bar´) und natürlich nach wie vor melancholisch-fragile Stücke am Start (besonders schön: ´Herz schlägt Herz´, das angenehm an Dritte Wahl erinnernde ´Schau nach oben´ und das als Hidden Track versteckte ´Verbotene Liebe, verbotener Kuss´), die oft mit sympathischen Motivationstexten aufwarten und etwas weniger am Kitsch kratzen als manch ähnliche Nummer aus der Vergangenheit. Wenn man „Rivalen und Rebellen“ ohne Lagerdenken begegnet, legt hier eine Band die Messlatte im deutschsprachigen Rock auf ziemlich imposante Höhen. Wer lieber „Systemmarionetten“ und „Regierungskapellen“ hört, wird das natürlich gar nicht erst merken. (ROCK HARD 8 / 10)


Tour und neues Album! Umstrittene Band Frei.Wild macht weiter | TAG24

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