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1. Route 666
2. The Helltrain Coven
3. S.O.S
4. Afterglow
5. Polizei
6. Sleepless
7. Tombstone
8. Kingsize
9. Rot 'n' Roll
10. Rat Pack
11. Helltrain
Scheitan waren eine gute und originelle Band, die eine rasante Metamorphose hinter sich brachte. Anfangs trümmerten sie noch fiesesten Black Metal, wechselten dann ins Bombast-Goth-Metal-Lager, um schlussendlich bei einem recht rock´n´rolligen Sound zu landen. Klar, dass das für die Fans recht verwirrend war - das sah letztlich auch Bandleader Pierre Törnkvist so, löste Scheitan auf und wagt jetzt mit HELLTRAIN einen Neustart.
Stilistisch orientiert sich das HELLTRAIN-Debüt an der letzten Scheitan-Scheibe, sprich es dominiert ein sehr metallischer Rock´n´Roll-Sound, der relativ eigenständig klingt - zumindest erinnern HELLTRAIN weder an Backyard Babies und Konsorten noch an Entombed. Die Schweden haben trotz aller Rotzrock- und Leck-mich-am-Arsch-Attitüde immer noch ´ne Menge Metal in ihrem Sound; die Genre-üblichen Punk-Einflüsse tauchen nur am Rande auf. Klingt ungefähr so, als wenn Carcass ´ne Rock´n´Roll-Platte aufnehmen würden.
Ansonsten machen die schnell auf den Punkt kommenden Songs mächtig Laune, auch wenn sich gegen Ende der Scheibe die eine oder andere Idee zu wiederholen scheint. Einziger Kritikpunkt ist der etwas klinische Schlagzeugsound, der fast wie ein Drumcomputer klingt. Andererseits weiß man ja, dass Wunderknabe Oskar Karlsson exakt wie eine Maschine trommeln kann... (ROCK HARD 8 / 10)

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