Bewertung: 10
1. Anywhere In The Galaxy
2. Razorblade Sign
3. Send Me A Sign
4. Strangers In The Night
5. Gardens Of The Sinner
6. Short As Hell
7. It's A Sin
8. Heavy Metal Universe
9. Wings Of Destiny
10. Hand Of Fate
11. Armageddon
Neben Spock's Beard sind GAMMA RAY die Abräumer des Monats - was allerdings niemanden sonderlich überraschen sollte. Bereits im letzten Monat gab's auf unserer "Dynamit"-CD mit 'Razorblade Sigh' einen vielversprechenden Vorgeschmack, und nun liegt also das Gesamtwerk vor uns: eine gute Stunde Power Metal vom Feinsten, mit allem, was man sich als qualitätsbewußter Headbanger wünschen kann. Ein Ohrwurm jagt den anderen, Killerriff reiht sich an Killerriff, es herrschen Spielfreude und Energie bis zum Umfallen, die meisten Songs schreien förmlich danach, live abgefeiert zu werden, der Sound ist klasse, der Gesang variabler denn je, die Mischung aus schnellen Nackenbrechern, Midtempo-Nummern und getrageneren Stücken ist perfekt, die Verpackung stimmt (nettes, 20seitiges Booklet) - und mit 'Hand Of Fate' und 'Wings Of Destiny' hauen mich lediglich zwei der elf Songs nicht vom Hocker. Alle anderen Stücke sind Volltreffer: der Priest-mäßige, schnelle Opener 'Anywhere In The Galaxy' ebenso wie das erwähnte, eher an Maiden angelehnte 'Razorblade Sigh', das Monumentalwerk 'Armageddon' ebenso wie das hitverdächtige 'Send Me A Sign' (der Nachfolger von 'I Want Out'?) oder das herrlich klischeehafte, Manowar-kompatible 'Heavy Metal Universe', die beiden Melodic-Power-Epen 'Strangers In The Night' (gigantischer Chorus im 'Heading For Tomorrow'-Stil) und 'Gardens Of The Sinner' ebenso wie der Stampfer 'Short As Hell' oder die tolle Coverversion von 'It's A Sin' (Pet Shop Boys), die in ihrer Machart stark an Priests 'Diamonds & Rust' erinnert. Kurz: "Powerplant" deckt das gesamte Spektrum des traditionellen Metals gekonnt ab, und mir fällt wirklich nicht viel ein, was man hier hätte verbessern können. Reife Leistung, meine Herren!(ROCK HARD 9,5 / 10)


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