Bewertung: 8
2. Rich & Famous
3. As Time Goes By
4. (We Won't) Stop The War
5. Father And Son
6. One With The World
7. Start Running
8. Countdown
9. Dream Healer
10. The Spirit
"Weniger Tralala" hatten uns GAMMA RAY für ihr neues Album "Sigh No More" versprochen - und genauso verhält es sich dann auch. An alte Helloween-Tage erinnert nur noch 'Rich & Famous', der zweite und meiner Ansicht nach schwächste Song der LP. Ansonsten glänzen GAMMA RAY durch Eigenständigkeit, haben im Vergleich zum Erstling "Heading For Tomorrow" deutlich an Härte zugelegt und fahren hier ein paar Geschütze auf, die nicht ungehört bleiben sollten. Da wären zum Beispiel der Opener 'Changes' (erstklassig gesungen - wie überhaupt alle Tracks der Scheibe), das treibende '(We Won't) Stop The War' (der Nachfolger von 'Space Eater'?), die Ballade 'Father And Son', die voraussichtlich erste Single 'One With The World' (typische Kai Hansen-Nummer mit harten Gitarren, außergewöhnlichen Drums und Ohrwurm-Refrain) oder das abschließende 'Dream Healer' (der zugleich härteste und beste Song der Scheibe, mit echten Killer-Riffs und abgedrehten "Space-Parts"). Wer "Heading For Tomorrow" mochte, wird an "Sigh No More" seine helle Freude haben - und wer GAMMA RAY bisher für einen Helloween-Ableger ohne eigene Identität hielt, sollte sich schnellstens vom Gegenteil überzeugen! (ROCK HARD 9 / 10)


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