1. Days Of Revenge
2. Paid In Blood
3. Hammer Of The Scots
4. Highland Farewell
5. The Clans Will Rise Again
6. Rebels
7. Valley Of Tears
8. Execution
9. Whom The Gods Love Die Young
10. Spider
11. The Piper McLeod
12. Coming Home
13. When Rain Turns To Blood
14. Watch Me Die
Mit deutschem Heavy Metal verhält es sich anscheinend ähnlich wie mit Wein: Es gibt Jahrgänge, in denen exquisite Alben bzw. Weine heranreifen. 1995 war z.B. so ein Jahrgang, der mit legendären Alben von Rage, Blind Guardian und Gamma Ray bei Kennern noch heute für Gaumenkribbeln sorgt. 2010 scheint in dieser Hinsicht ebenfalls als Spitzenjahr in die Geschichte einzugehen: Neben Blind Guardian und Accept besinnen sich auch GRAVE DIGGER wieder auf ihre Stärken und zaubern nach dem demotivierenden Verlust zweier Gitarristen mit The Clans Will Rise Again ihr bestes Werk seit langem aus dem Hut. Die augenscheinlichste Optimierung fand bei den Refrains statt: Die Combo legt wieder verstärkt Wert auf hymnische, eingängige Chöre, die zu den besten der langen Totengräberkarriere gehören. Totalausfälle gibt´s auf dem Tunes Of War-Sequel keine zu verzeichnen, lediglich das Titelstück und ´The Spider´ verlieren nach mehrmaligem Hören etwas ihren Reiz. Die Highlights sind dafür reich gesät (u.a. ´Highland Farewell´, ´Rebels´, ´Paid In Blood´ und ´Whom The Gods Love´).
Ich bin mir sicher, dass dieses Album das Potenzial hat, viele Leute, die GRAVE DIGGER zwischenzeitlich aus den Augen verloren haben, noch mal in den Bann zu ziehen. Mit diesem bombastischen Werk braucht die durch Gitarrist Axel Ritt wieder komplettierte Band keine Vergleiche mit den stilistisch und thematisch ähnlich gelagerten Tunes Of War und Excalibur zu scheuen. (ROCK HARD 8 / 10 )


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