1. Dystopia
2. Anthem
3. Boiling Point
4. Anguish Of Youth
5. V
6. Dark City
7. Equlibrium
8. Days Of Rage
9. End Of Innocence
10. Tragedy And Triumph
Seien wir mal ehrlich: Die letzten beiden Alben der Florida-Metal-Institution waren alles andere als das Gelbe vom Ei, und auch deren Vorgänger „The Glorious Burden" bot neben viel Licht auch einiges an Schatten. Insofern waren die Erwartungen an „Dystopia" eher gering - zumal ja auch schon wieder ein neuer Sänger... Tja, so kann man sich täuschen! Jon Schaffer nimmt mit „Dystopia" gekonnt sämtlichen Kritikern den Wind aus den Segeln und überrascht mit einem unerwartet starken Album. Der tolle titelgebende Opener wütet zeitweilig in fast schon ´Painkiller´-kompatibler Priest-Manier, ´Anthem´ macht seinem Namen alle Ehre und mutiert blitzschnell zum Widerhaken-bewehrten Langzeit-Ohrwurm, ´Anguish Of Youth´ und ´V´ sind hymnenhafte ICED EARTH-Klassiker in Reinkultur, mit dem Maiden-artig beginnenden ´Dark City´ ist eine sehr vielschichtige und beschwingte Nummer am Start, während sich ´Days Of Rage´ als eines der härtesten Bandstücke ever entpuppt. Auch der Rest überzeugt. Und Stu Block brilliert als extrem vielschichtiger Sänger, der in den mittleren Tonlagen absolut an Matt Barlow erinnert, gleichzeitig aber auch geile Screams in bester Halford/Owens-Manier beherrscht. Unterm Strich die stärkte ICED EARTH-Platte seit „Horror Show". (ROCK HARD 8,5 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen