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Iron Maiden - The Number Of The Beast




Release Info: 1982 - EMI - Full Length
Band Info: England - 1975 - Heavy Metal
Bewertung: 10


Songs:

1. Invaders
2. Children Of The Damned
3. The Prisoner
4. 22 Acacia Avenue
5. The Number Of The Beast
6. Run To The Hills
7. Gangland
8. Hallowed Be Thy Name

Als IRON MAIDEN ihren Sänger Paul Di´Anno nach der Jahrhundertscheibe „Killers" feuerten, brach in mir eine Welt zusammen. Nie wieder, da war ich mir vollkommen sicher, würden Steve Harris & Co. diesen Fehler wieder gutmachen können - egal, wer Di´Anno ersetzen würde. Hätte ich damals allerdings gewusst, dass MAIDEN den besten britischen Nachwuchssänger überhaupt, Samsons Bruce Dickinson, im Visier hatten, wären meine Sorgen in Sekundenschnelle verflogen...

´Run To the Hills´ hieß die vorab ausgekoppelte erste Single mit dem neuen Sänger, die sofort wie eine Bombe einschlug: Paul Di´Anno hätte diesen Song nie und nimmer singen können - zumindest nicht annähernd so souverän wie sein Nachfolger, der sich innerhalb von knapp vier Minuten in die Herzen fast sämtlicher MAIDEN-Fans sang, schrie und kreischte. Die endgültige Absolution wurde Bruce Dickinson dann wenige Wochen später erteilt, als das beste MAIDEN-Album aller Zeiten - produziert vom besten Producer aller Zeiten (Martin Birch) - in der Szene explodierte: „The Number Of The Beast" war ein einziger Triumphzug von der ersten bis zur letzten Minute - wobei es sich die Band sogar leisten konnte, den „schwächsten" Song (´Invaders´) direkt an den Anfang der Scheibe zu stellen. Alle weiteren Titel - mit Ausnahme des unterbewerteten ´Gangland´ - sind Klassiker, die jahrelang den Live-Set der Band blockierten: ´Children Of The Damned´, ´The Prisoner´, ´The Number Of The Beast´, ´Run To The Hills´, ´Hallowed Be Thy Name´ und mein persönlicher Favorit ´22 Acacia Avenue´. Eigentlich hätte auch noch ´Total Eclipse´, die B-Seite der „Run To The Hills"-Single und ein weiterer Ohrwurm, auf dem Album landen sollen, aber daraus wurde wegen der limitierten Vinyl-Spielzeit nichts. Beim aktuellen CD-Rerelease wurde dieser Schönheitsfehler natürlich korrigiert und das Album damit - wenn das überhaupt möglich ist - noch weiter aufgewertet.

1982 gab es keinen Metal-Fan auf der Erde, dem die Bedeutung dieses Longplayers (der nicht nur MAIDEN, sondern die gesamte Szene weltweit etablierte) nicht bewusst gewesen wäre. Heute ist das zum Glück nicht viel anders. (ROCK HARD)




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