1. The Number Of The Beast
2. The Trooper
3. Prowler
4. Transylvania
5. Remember Tomorrow
6. Where Eagles Dare
7. Sanctuary
8. Running Free
9. Run To The Hills
10. 2 Minutes To Midnight
11. Iron Maiden
12. Hallowed Be Thy Name
War's das, IRON MAIDEN? Liegt der Bandkorpus tatsächlich schon halb in der Kiste? In dieser Form werden MAIDEN ihren einstmals gottgleichen Status sicherlich nur schwerlich verteidigen können und müssen schon (vorausgesetzt, der kommende Sänger reißt ein paar Bäume aus) einen Überraschungsangriff à la Priest ("Painkiller") oder Saxon ("Solid Ball...") fahren, um noch mal aus der Grauzone des biederen Durchschnitts herauszufinden. Nichts gegen die Band on stage - ebenso wie auf dem vor einem halben Jahr erschienenen "A Real Live One", das eine Auswahl der neueren Stücke darstellte, bietet auch vorliegende Scheibe wieder die komplette MAIDEN-Power. Pur, hingebungsvoll, unverfälscht. Aber die Produktionsqualität der Ur-Knaller von "A Real Dead One" liegt leider nur auf besserem Bootleg-Niveau. Und da es MAIDEN-Live-Bootlegs wie Sand am Meer gibt, stellt sich ernsthaft die Frage, warum Steve Harris, einer der begnadetsten Musiker und dazu eine der glaubwürdigsten Persönlichkeiten der Heavy-Szene überhaupt, seinen Ruf mit einer derart schwachen Produktion ins Wanken bringt. Er hätte besser daran getan, die wirklichen Highlights aller MAIDEN-Besetzungen aus Raritäten, Radio-Shows und bandeigenen Mitschnitten zusammenzustellen, um den Fans der Band einen echten Kaufanreiz zu liefern, anstatt ausschließlich die letztjährige Abschiedstour mit ihrer eingeschränkten Songauswahl und einem rumpeligen Gesamtsound zu dokumentieren. Eine Punktwertung möchte ich für diese Scheibe nicht abgeben. Schließlich sind die darauf vertretenen Songs nach wie vor Klassiker wie aus dem Bilderbuch. Hört euch das Ding erst mal selbst an, bevor ihr euer Geld auf den Tisch des Hauses legt. (ROCK HARD)


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