Bewertung: 8,5
1. Black
2. Call Of The Wild
3. Despair
4. Future Shock
5. Recompense
6. Ready To Strike
7. Tyranny
8. Shadow Thief
9. Sonet Of Sorror
10. Judgement Day
Daß diese Scheibe ein Hammer werden würde, war seit der Meldung von Harry "The Tyrant" Conklins Rückkehr so sicher wie das umgedrehte Kreuz in der Satanskirche. Zwar hatten sich JAG PANZER mit ihrem letzten Album "Dissident Alliance" einiges an Sympathien verscherzt (schwacher Sänger, trendorientiertes Songwriting), aber das '96er Demo "The Return" (eingesungen von Harry Conklin) versöhnte die enttäuschten Fans und dokumentierte die musikalische Rückkehr zu den Wurzeln der Band. "The Fourth Judgement" enthält nicht nur bärenstarkes Songmaterial, das problemlos an die "Ample Destruction"-Klassiker anknüpfen kann, sondern mit 'Shadow Thief' endlich auch die offizielle Veröffentlichung einer JAG PANZER-Megahymne, die als Demoversion schon seit 1985 (u.a. als CD-Bootleg) im Umlauf ist. Weitere Highlights dieses beeindruckenden Comebacks, auf dem übrigens auch Gitarrengott Joey Tafolla zu hören ist, sind das vom '96er Demo bekannte 'Future Shock', der Nackenbrecher 'Tyranny', der rhythmisch verspielte, sehr eingängige Opener 'Black', der Midtempo-Ohrwurm 'Despair' oder die abschließende Halbballade 'Judgement Day'. Kurz: Power Metal vom Feinsten, virtuos dargeboten von einer wiedererstarkten Legende, die auf der anstehenden Tour mit Hammerfall und Gamma Ray gehörig ass kicken wird. Und wie sagte einst ein großer Philosoph: "If you ain't a Metal head, then you might as well be dead!" (ROCK HARD 9 / 10)


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