Bewertung: 7,5
1. We Brought The Angels Down
2. Blacksong
3. Stormcrow
4. End Of Time
5. Duke Of Love
6. Burning Chains
7. After The Dying
8. Midnight Madness
9. Are You Ready
10. Starfire
Die Stimmen mehren sich, die Masterplan-Sänger Jorn Lande übertriebenen Aktionismus vorwerfen und zwei bis drei Releases pro Jahr zu viel finden. Auch bei uns in der Redaktion gibt es Leute, die nur noch genervt die Augen verdrehen, wenn der Name des Norwegers fällt - der aber, und das ist einfach nicht wegzudiskutieren, beständig hohe Qualität abliefert. Nach dem Allen/Lande-Überraschungserfolg kann er mit dem neuen JORN-Album sogar noch leicht zulegen, was nicht zuletzt auch an der besseren Produktion liegt. Während das Allen/Lande-Projekt unter den berüchtigten „Rasierapparat"-Pot-Gitarren litt, hat sich Jorn mit dem Sound für „The Duke" mehr Mühe gegeben und trotz bescheidener finanzieller Mittel einen akzeptablen Job hingelegt, der das überragende Songmaterial zumindest nicht schmälert. Ohrwürmer wie das furiose ´Stormcrow´ (tierische Gitarren!), der etwas melancholischere Rocker ´End Of Time´, der mitreißende Stampfer ´Blacksong´, die atmosphärische Halbballade ´Starfire´ (Remake vom JORN-Debüt) oder das Thin-Lizzy-Cover ´Are You Ready´ (wie seinerzeit auch die Rollins-Version besser als das Original!) überzeugen alle (na ja, fast alle) Zweifler aus dem Stand: JORN erreicht „solo" locker Masterplan-Niveau und liefert mit „The Duke" das stärkste Hardrock-Album seit Seventh Key und Magnum ab! Lediglich ´Duke Of Love´ klingt mir doch etwas ZU sehr nach Whitesnake, auch wenn sich Maestro Lande ganz sicher nicht hinter Coverdale verstecken muss. (ROCK HARD 9 / 10)


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